Advent

Doppelschlag in der Sunderner City

Stadtmarketing, Feuerwehr-Förderverein und Kirchengemeinde St. Johannes präsentieren Weihnachtstreff und Winterzauber gemeinsam.

Stadtmarketing, Feuerwehr-Förderverein und Kirchengemeinde St. Johannes präsentieren Weihnachtstreff und Winterzauber gemeinsam.

Foto: Matthias Schäfer / WP Sundern

Sundern.  Zwei Veranstaltungen stehen am Wochenende vor der Tür: Einmal das Konzert „Winterzauber“ in St. Johannes-und mit der Weihnachtstreff,

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Ein Doppelschlag ist am kommenden Samstag, 7. Dezember, in der City geplant: Ein besonderes Konzert in der St.-Johannes-Kirche unter dem Motto „Winterzauber“ beginnt um 17 Uhr, und schon ab 15 Uhr läuft der „Weihnachtstreff“ auf dem Levi-Klein-Platz, den der Förderverein der Feuerwehr mit dem Stadtmarketing organisiert.

Das Konzert bietet Swing, Pop, Gospelsongs und gleichsam eine moderne Lichtshow in der Kirche, die so

mit digitalen Flocken verzaubert wird. Neben den bekannten Weihnachtsliedern lassen die Musiker unter der Leitung von Michael Ernst aus Lippstadt ein breites Angebot, etwa Lieder von Chris Rea, hören: „Wir spielen in diesem Jahr vier Konzerte, neben Sundern Lippstadt, Bad Sassendorf und Geseke“, so Ernst im Vorfeld der Veranstaltung. Das schöne dabei: Der Erlös des Konzertes bleibt in Sundern für ein soziales Projekt.

Das ist die Aktion „Himmel und Erde“, die die Caritas-Konferenz Sundern angestoßen hat: „Wir wollen einen Ort schaffen, an den Menschen kommen können, um nicht zu vereinsamen“, sagt Pfarrer Stefan Siebert. Gesucht und auch schon gefunden ist ein Ladenlokal, ganz in der Nähe der Kirche, in dem Begegnungen und Gespräche möglich sein werden: „Es soll ein Ort der Nächstenliebe werden“, berichtet Siebert weiter zu dem Projekt, dass konfessionslos über alle Grenzen gedacht ist. Geplant ist, dass es auch einmal in der Woche dort ein kostenloses Mittagessen geben soll. Ebenfalls gut: Die Förderung durch Leader ist gesichert, jetzt muss nur noch der Eigenanteil von 30.000 Euro aufgebracht werden. „Dabei kann uns der Winterzauber gut helfen“, sieht Stefan Siebert.

Großer Schneemann wird gebaut

Schon um 15 Uhr beginnt samstags auf dem Levi-Klein-Platz der „Weihnachtstreff“ der Feuerwehr. „Es wird wie in den vergangenen Jahren ein kleiner und heimeliger Markt“, sagt der Vorsitzendes des Fördervereins der Feuerwehr, Thomas Schnöde. Die Wehrmänner haben sich dazu wieder eine besondere Attraktion ausgedacht: „Wir wollen den größten Schneemann im Sauerland aufstellen“, berichtet er bei der Präsentation des Treffs. Und das übrigens bei jedem Wetter.

Musik gibt es am Samstag von der Band „Röhrpower“ aus Müschede, die schon beim Volksbank Dämmerschoppen aufgetreten ist und für Stimmung sorgte. Eine Überraschung kündigen die Wehrmänner im Vorfeld an, denn nach nach dem Konzert werden die Musiker aus der Kirche wohl auch noch zum Levi-Klein-Platz kommen: „Wir hoffen auch viele Konzertbesucher“, so Julia Koger vom Stadtmarketing.

Wie in den Vorjahren kann man sich bei der Feuerwehr auch wieder einen Tannenbaum aussuchen: „Wir bringen ihn in der Kernstadt auch nach Hause“, sagt Thomas Schnöde. Am Sonntag dann ist beim „Weihnachtstreff“ einiges los: So kommt das Jugendorchester des Musikvereins Sundern vorbei und unterhält die Gäste.

Röhrpiraten geöffnet

Nachdem sie im vergangenen Jahr ausgefallen ist, lassen die Wehrmänner die lebende Krippe am Wochenende wieder rauf dem Levi-Klein-Platz aufleben. Geöffnet haben am Sonntag dann die Läden in der Sunderner Innenstadt von 13 bis 18 Uhr. Das Stadtmarketing zahlt an diesem Tag für die jungen Gäste bei den „Röhrpiraten“: Die Kinder werden an diesem Tag Jutebeutel für Geschenke bemalen.

Und natürlich ist der Nikolaus in der Stadt anzutreffen: Ab etwa 15 Uhr kommt er zunächst zu den „Röhrpiraten“, dann geht er durch die Stadt und hat die „Alte Kornbrennerei“ als Ziel. Dort ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet: „Leckere Plätzchen gibt es aus dem alten Maybaum-Herd“, weiß Julia Koger. Sie erinnert auch nochmals an die Stiefelaktion für Kinder: „Bis zum morgigen Mittwoch müssen die Stiefel bei uns im Büro abgegeben sein.“

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