Advent

Erfolgreiches Wintermärchen ganz ohne Schnee

Für das Wintermärchen in Sundern

Für das Wintermärchen in Sundern

Foto: Frank Albrecht

Sundern.   Ein Erfolg war auch das achte Wintermärchen, auch diesmal ohne Schnee, aber mit vielen Angeboten und ganz vielen Besuchern.

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Für das Angebot der kfd Christkönig brauchte es am Samstag weder Schnee noch Eis: Das „Wintermärchen“ konnte in der achten Auflage einfach nur mit seinem Angebot die Besucher überzeugen. So wurden die Auslagen in den Zelten auf dem Platz vor der Christkönig Kirche schon vor der offiziellen Eröffnung umlagert und gestürmt.

Wochenlang waren die Frauen der kfd Christkönig fleißig und aktiv: Für ihr „Wintermärchen“ hatten sie allerlei adventliche und winterliche Dekorationen vorbereitet. Ob Kerzenhalter oder Adventskränze, ob Weihnachtswichtel oder Wärmekissen – gebastelt, und später verkauft werden konnte so ziemlich alles. „Das ist einfach Klasse, was es hier zu sehen und zu erwerben gibt, das muss man unterstützen“, freute sich Emily Blome, die mit Freundinnen durch das Angebot stöberte.

2001 aus der Taufe gehoben

„ 2001 wurde dieses besondere Basar-Konzept in der Gemeinde aus der Taufe gehoben“, erklärt Helene Rademacher, Sprecherin der kfd Christkönig. Ursprünglich sei die Veranstaltung nur als Aktion zur Unterstützung der nötigen Renovierungsarbeiten an der Kirche gestartet worden. „Dann haben sich aber immer mehr Vereine der Idee angeschlossen, und das Wintermärchen konnte richtig wachsen.“

Neben der kfd Christkönig und den Vertretern der Pfarrgemeinde bringen sich auch das benachbarte Familienzentrum, die 1. Kompanie der Hubertusschützen, der Kirchenvorstand, der SGV oder der Stammtisch „die Eisbären“ mit ein.

20 Frauen im Einsatz

Das ganze Ergebnis konnten die Besucher dann bestaunen: Ein Kirchenvorplatz, der mit Hackschnipseln ausgelegt war, große

Sonnenschirme und Stehtische, geschmückte Tannenbäume und Verkaufszelte mit Gebastelten – für die Besucher genau die richtige Mischung für einen gelungenen eintägigen Markt. „Wir haben 20 Frauen der kfd im Einsatz“, kann die Sprecherin stolz vermelden, „auf dem Markt und in der Kaffeestube.“ Die Kaffeestube wurde bei grauem Novemberwetter wieder Treffpunkt für die Besucher des Wintermärchens. „Wir sind selber überrascht vom frühen Andrang auf unsere Angebote“, so Rademacher. Vor allem die von Schreiner Egbert Eickelmann aus alten Kirchenbänken gefertigten Holzdekorationen seien sehr gefragt. Man habe schon nachgeordert…

Holzdeko oder Selbstgemachtes – das Wintermärchen sammelt den Erlös für die Kirche und die Arbeit von Pater Nelson. Nach Kaffee und Kuchen und der Show aus dem Familienzentrum wurde mit Einbruch der Dunkelheit auch das Lagerfeuer in der Schale entzündet.

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