Sundern.

Finale Machbarkeitsstudie zur Röhrtalbahn

Leben auf der Röhrtalbahn herrscht immer bei Sonderfahrten auf der Strecke.

Leben auf der Röhrtalbahn herrscht immer bei Sonderfahrten auf der Strecke.

Foto: Feische

Sundern.   Röhrtalbahn hin oder her? Bürgermeister Ralph Brodel will nun eine endgültige Klärung. Und die soll eine Machbarkeitsstudie bringen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die CDU-Fraktion im Kreistag hat es angestoßen. Jetzt soll auch der Rat Sundern am Donnerstag, 27. September, erneut über das Thema beratschlagen. „Über kaum ein Thema wird so heiß diskutiert wie die Röhrtalbahn. Die Wogen schlagen immer höher und auch im Kreistag gewinnt das Thema an politischer Brisanz. In wenigen Tagen wird sich auch der Rat der Stadt noch einmal mit dem Thema beschäftigen, doch anders als gedacht“, sagt Bürgermeister Ralph Brodel dazu.

Finale Studie

Er will jetzt eine finale Machbarkeitsstudie: „Die Mittel hierfür stehen im Haushalt des Zweckverbands Ruhr-Lippe bereit und müssen nur abgerufen werden.“ 500 000 Euro hat der Zweckverband in seinen Haushalt eingestellt, basierend auf den bislang durchgeführten Voruntersuchungen aus 2010. Erst durch die dort aufgezeigten positiven Ergebnisse einer wirtschaftlich zu betreibenden Bahnstrecke, sei die Machbarkeitsstudie von den Nahverkehrsspezialisten als sehr sinnvoll und notwendig bewertet worden, weiß Brodel. Ein klares Signal für ihn: „Niemand stellt so viel Geld für eine Studie zur Verfügung, wenn nicht eine klare Wirtschaftlichkeit gegeben ist. Da gibt es viele andere, die darauf warten.“

Diskussion versachlichen

Was dem Verwaltungschef aber besonders am Herzen liegt, ist die Versachlichung der Diskussion, die tatsächlich teilweise holzschnittartig geführt wird. „Mit der Machbarkeitsstudie wird genauestens geschaut, was nicht geht und was geht und wie kann es umgesetzt werden, oder eben nicht. Frei von Meinungen oder Annahmen. Daher kann diese eigentlich nur jeder befürworten, egal ob Befürworter oder Gegner.“

Schnellstmögliche Durchführung

Brodel wünscht sich, dass der Rat den Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL) auffordert die Studie schnellstmöglich durchzuführen. „Damit können wir ganz sachlich diskutieren und das muss ja auch im Interesse aller Ratsmitglieder sein.“ Das Ergebnis der wissenschaftlichen und vollumfänglichen Untersuchung sei für die Städte Sundern, und Arnsberg eine zentrale Frage für die zukünftige Entwicklung der Mobilität. Insbesondere vor dem immer weiter steigendem Verkehrsaufkommen durch Pkw und Lkw

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben