Polizei

Frontalunfall in der Flamke - zwei Schwerstverletzte

Unfall vor dem Ochsenkopf in der Flamke in Sundern mit zwei Schwerstverletzten.

Unfall vor dem Ochsenkopf in der Flamke in Sundern mit zwei Schwerstverletzten.

Foto: Wolfgang Becker / WP Sundern

Sundern.  Grauenvolle Bilder am Ochsenkopf nach einem schweren Frontalzusammenstoß, bei dem die beiden Fahrzeugführer in Spezialkliniken geflogen werden.

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Die Reihe der schweren Unfälle am Ochsenkopf reißt nicht ab. Am Dienstag waren nach einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw zwei Helikopter im Einsatz, um die Schwerstverletzten in Spezialkliniken zu bringen.

Gegen kurz nach 16 Uhr passierte es in der Doppel-S-Kurve schon kurz vor Sundern. Ein Anwohner am Haus Flamke Nr. 8 hörte einen lauten Knall, lief hinaus und entdeckte einen schwer deformierten Audi am Straßenrand. Ein Mann lag verletzt außerhalb des Autos, das in Richtung Sundern stand. Ein weißer Kleinwagen, ebenfalls total deformiert, stand ebenfalls in Richtung Sundern in der Wiese . Die Polizei konnte den Unfallhergang bis Redaktionsschluss nicht klären, zumindest nicht, wer von den beiden Beteiligten in welche Richtung unterwegs war.

Unklarheiten beim Hergang

Klar ist, dass die Autos im Begegnungsverkehr kollidiert sind und zwar frontal, wie die Polizeipressestelle noch am späten Nachmittag bekannt gab. Die Fahrzeuginsassin wurde schwerst verletzt in ihren Fahrzeug eingeklemmt. Für die Bergung dieser Person musste die Feuerwehr mit schwerem Gerät hinzugezogen werden. Für die ärztliche Versorgung wurden neben den Rettungskräften auch zwei Rettungshubschrauber eingesetzt.

Die beiden Unfallbeteiligten stammen aus Korschenbroich und Sundern. Den schwarzen Audi aus dem Rheinland fuhr ein 34-jähriger Mann. Er wurde mit dem Helikopter der DRF aus Dortund ins Bergmannsheil nach Bochum geflogen. In dem weißen Kleinwagen war eine 37-jährige Frau aus Sundern eingeschlossen. Nachdem die Feuerwehr sie aus dem Fahrzeug geholt hatte, wurde sie ärztlich versorgt und mit dem zweiten Helikopter, Christoph 8 aus Lünen, ins Unfallklinikum Dortmund-Nord gebracht.

Straße gesperrt

Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung blieb die Landstraße zwischen Arnsberg und Sundern voll gesperrt. „Der Verkehr wird großräumig abgeleitet“, hieß es dazu von der Leitstelle in Meschede. Nach ersten Schätzungen beträgt der Sachschaden an den Fahrzeugen etwa 50.000 Euro, beide Fahrzeuge sind Totalschaden und wurden abgeschleppt.

Für die Feuerwehr in Sundern war der Nachmittag wieder eine Herausforderung. Denn kurz vor dem Unfall waren die Wehrmänner aus Hachen, Langscheid und Stemel zu einer Firma am Lindhövel in Hachen ausgerückt. Dort hatte die Brandmeldeanlage angeschlagen. Glücklicherweise wurde bei der Begehung der Firma aber kein Feuer entdeckt. Den dann parallel eingehenden Einsatz übernahm der Löschzug Sundern mit den beiden Hilfeleistungsfahrzeugen, außerdem waren die Wehren aus Stockum, Hellefeld und Endorf vor Ort.

90 Hilfskräfte im Einsatz

Von den verschiedenen Feuerwehren waren 90 Wehrmänner im Einsatz, ein Teil in der Flamke, ein anderer Teil in Hachen am Lindhövel.

Vor Ort in der Flamke waren drei RTW sowie zwei NEFs mit einem Notarzt und einer Notärztin tätig, dazu kamen die Heli-Ärzte und zahlreiche Polizeibea

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