Stadtentwicklung

Hachen soll ans Bürgerbusnetz

Kreisverkehr Hachen

Foto: Ted Jones

Kreisverkehr Hachen Foto: Ted Jones

Hachen.   Zwei Hachener Bürger stoßen eine neue Ringverbindung des Bürgerbusses im Röhrtalort an. Nicht zun Unrecht.

Zwei Hachener Bürger stoßen eine neue Ringverbindung des Bürgerbusses im Röhrtalort an. Hintergrund sind die Veränderungen der innerörtlichen Infrastruktur und eine Konzentrierung seit einigen Jahren in Richtung südliches Hachen, sprich zum Kreisel.

„In den vergangenen Jahren haben sich die Möglichkeiten, einzukaufen, einen Arzt oder eine Apotheke aufzusuchen, klar in Richtung Oberhachen verschoben. Das hat dazu geführt, dass viele, besonders ältere Personen Schwierigkeiten haben diese Einrichtungen fußläufig zu erreichen.“, sagen die beiden Hachener Sebastian Rüßmann und Klaus Plümper. Häufig seien diese Personen auf ein Auto oder die Hilfe von Kindern, Verwandten oder Bekannten angewiesen, um ihre Erledigungen zu schaffen.

Winkel und Krähenberg anschließen

Die beiden Hachener haben sich mit diesem Thema intensiv auseinandergesetzt und die Idee einer Bürgerbuslinie für den Röhrtalort entwickelt bzw. wieder aufgegriffen. Ihr Ziel ist es, die Bereiche Bergwinkel

und Siepenstraße mit der Sauerlandklinik sowie die Wohngebiete Engelberg, Ebberg und Krähenberg durch den Bürgerbus anfahren zu lassen. Einen ähnlichen Vorschlag hatte der Bürgerbusverein Sundern bereits vor einigen Jahren gemacht. Hierbei ging es darum, die in Langscheid endende Linie über Hövel, Enkhausen nach Hachen weiterzuführen. Damals wurde der Vorstoß des Bürgerbusvereins von der Stadtverwaltung negativ entschieden.

Schnelle Realisierung

In einem Schreiben an Bürgermeister Ralph Brodel bitten die beiden Hachener daher darum, dass ihre Überlegungen zur Bürgerbuslinie in Hachen erneut aufgegriffen und möglichst schnell realisiert werden. In seiner Antwort hierauf hat Bürgermeister Ralph Brodel zugesagt, zusammen mit den Fachabteilungen im Rathaus die damaligen Entscheidungsgrundlagen einer erneuten Analyse zu unterziehen und mit diesen Ergebnissen ein gemeinsames Gespräch mit allen Beteiligten zu organisieren. Er erwartet, dass dann alle Argumente und Sachverhalte neu gewichtet werden können, so dass dann eine aktuelle Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen vorliegt.

Sponsoren suchen

Im Gespräch mit den Antragstellern erklärte der Geschäftsführer Michael Breier vom Bürgerbusverein zum Anliegen der Hachener: „In der angedachten Linie ist ausreichend Potential vorhanden. Die Linie ist wirtschaftlich darstellbar und tragbar.“ (siehe auch Drei Fragen). Der Verein bräuchte natürlich auch einen dritten Bus: „Denn Hachen an bestehende Linien anhängen würde nichts bringen.“ Die Finanzierung könnte man über weitere Sponsoren, die zu finden wären, sicherstellen

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