Sportstadt

Junge Syrer leisten in Sundern ihren Dienst ab

Leisten seit September ihren Bundesfreiwilligendienst beim Stadtsportverband Sundern (von link): Mustafa Wali, Feras Almelli und Moayad Azzam.

Foto: privat

Leisten seit September ihren Bundesfreiwilligendienst beim Stadtsportverband Sundern (von link): Mustafa Wali, Feras Almelli und Moayad Azzam. Foto: privat

Sundern.   Bereits 2016 hatten drei syrische Geflüchtete ihren Bundesfreiwilligendienst beim Stadtsportverband Sundern angetreten, jetzt geht es weiter.

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Bereits vor einem Jahr hatten die ersten drei syrischen Geflüchteten ihren Bundesfreiwilligendienst bei Stadtsportverband Sundern (SSV) angetreten (unsere Zeitung berichtete). Mit einer Vielzahl von Aufgaben im Verband betraut, konnten die drei im Sommer unter anderem. mit deutlich besseren Sprachkompetenzen dieses sogenannte Bildungsjahr erfolgreich abschließen.

Frühzeitig Fortsetzung beschlossen

Der SSV beschloss bereits frühzeitig, dieses Projekt fortzuführen und wiederum drei geflüchteten jungen Menschen die Chance dieser attraktiven Tätigkeit zu geben, berichtet der Vorsitzende Michael Kaiser unserer Zeitung. Ein nahtloser Übergang konnte realisiert werden, da mit Moayad Assam, Mustafa Wali und Feras Almelli frühzeitig motivierte und engagierte Personen gefunden werden konnten, die Aufgaben von ihren Vorgängern übernehmen würden.

Die Neuen sind da

Seit 1. September haben nun die „Neuen“ ihren Arbeitsplatz in der Geschäftsstelle des Stadtsportverbandes Sundern an der Mescheder Straße 1 im alten „M1“. Vorsitzender Michael Kaiser sieht in dem Projekt nach wie vor sehr viel Positives: „Eigentlich kann es dabei nur Gewinner geben. Die Menschen auf der Flucht in Sundern sowie die Sportvereine haben bei der Vermittlung und Beratung konkrete Ansprechpartner. Die drei Bundesfreiwilligendienstler (BFD)selbst lernen zu organisieren, zu kommunizieren und sie lernen täglich neue Menschen kennen. Ihr persönlicher Weg kann hierdurch richtig Schwung bekommen“. Unterstützt werden die BFDler noch durch eine Betreuerin, die jederzeit bei Bedarf unter die Arme greift. Übergreifendes Ziel des Projektes ist die Vermittlung von geflüchteten Menschen in die vielen Sunderner Sportvereine. Darüber hinaus werden zahlreiche sportliche Aktionen durchgeführt, die sozusagen als Türöffner für Gespräche genutzt werden.

Dank für Unterstützung

„Das alles ist nach wie nur durch finanzielle Unterstützung diverser Partner aus dem organisierten Sport, der lokalen Wirtschaft und des Landes NRW möglich“, sagt Vorsitzender Michael Kaiser. Er richtet an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle, die das Projekt BFD unterstützen.

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