Kultur

Mainzer Mädchen begeistern in St. Johannes

Der Mainzer Mädchenchor singt in St. Johannes

Der Mainzer Mädchenchor singt in St. Johannes

Foto: Frank Albrecht

Sundern.  Es war ein beeindruckendes Klangbild: Die Mainzer Mädchen nutzten den Hall der St.-Johannes-Kirche für ihren Gesang.

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Zu einem Chorkonzert mit jungen Stimmen hatte am Wochenende der Kulturring Sundern eingeladen. In der St.-Johannes-Kirche Sundern war der Mädchenchor am Dom und St. Quintin aus Mainz zu Gast.

Mit rund 60 jungen Sängerinnen war der Mädchenchor aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt ins Sauerland gereist, um in einer sehr gut besuchten Johannes-Kirche sein Publikum zu begeistern.

Das gelang dem Mädchenchor am Dom und St. Quintin mit einer breiten Literaturauswahl, die von Stücken aus der Feder von Hildegard von Bingen bis zu eigen komponierten Stücken von Domkantor und Chorleiter Michael Kaltenbach reichte.

Junge Moderatorin

Im Konzert moderierte Sängerin Melina Heuser durch die Stückauswahl. Dabei überzeugten die jungen Sängerinnen mit ihren klaren Stimmen, die durch die Akustik in der Sunderner Kirche noch um einiges in ihrer festlichen Ausstrahlung verstärkt wurden. Geschickt wurden vom Mädchenchor dabei die Hall-Effekte des Gotteshauses genutzt. Über die Dauer von etwas mehr als 60 Minuten brachte der Chor ein liturgisches Programm zu Gehör, dessen Höhepunkt in der dritten Sequenz des Auftritts im „Ave Maria“ gipfelte, das von verschiedenen Plätzen in der Kirche gesungen wurde.

Schokolade zum Dank

Das Publikum spendete den Mädchen und ihrem Leiter Michael Kaltenbach kräftigen Beifall und wurde mit einer Zugabe belohnt, zu der sich die Sängerinnen im großen Quadrat im gesamten Innenraum der Kirche aufstellten. Mit einer großen Tafel Schokolade wurden die Sängerinnen im Anschluss von Mitgliedern des Kulturrings verabschiedet.

Am anderen Morgen gestaltete der Mainzer Chor dann noch den Gottesdienst in der Stockumer St.-Pankratius-Kirche mit einigen besonderen Liedbeiträgen, bevor es dann auf die Heimfahrt nach Rheinland-Pfalz ging.

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