Arbeit

Neue Initiative für arbeitslose Jugendliche

Stellenangebote auf Zetteln stecken in einer Wandtafel mit der Überschrift „Ausbildungsangebote.“

Foto: Jens Kalaene

Stellenangebote auf Zetteln stecken in einer Wandtafel mit der Überschrift „Ausbildungsangebote.“ Foto: Jens Kalaene

Sundern.   Die Gesamtarbeitslosigkeit in Sundern in Höhe von 3,8 Prozent ließ in zufriedene Gesichter der Akteure um den Arbeitsmarkt blicken. Doch es bleibt etwas zu tun.

Die Gesamtarbeitslosigkeit in Sundern in Höhe von 3,8 Prozent ließ in zufriedene Gesichter der Akteure um den Arbeitsmarkt blicken. „Dieser Wert wurde letztmalig im Oktober 2000 erreicht“, so der Leiter des Jobcenters, Andreas Zimny. Dennoch will man sich nicht auf dieser guten Bilanz ausruhen, da es viele junge Menschen ohne Ausbildung in Sundern gibt.

Vermittlung steigt wieder an

„Die Vermittlungen in Arbeit steigen seit Januar 2017 kontinuierlich an“, informiert Zimny. Besonders positiv sei, dass die Arbeitslosigkeit sowohl

bei den Kurzzeitarbeitslosen, als auch bei den Langzeitarbeitslosen zurückgehe. „Die Arbeitslosigkeit im ALG I konnte überwiegend durch Beschäftigungsaufnahmen den Wert von 1,6 Prozent erreichen. Der Bereich des ALG II, Quote 2,2 Prozent, konnte mit weiteren Vermittlungen in Arbeit und integrativen Maßnahmen den Zugang von Menschen auf der Flucht nach Anerkennung nahezu vollkommen auffangen“, so Zimny.

Stolz auf heimische Betriebe

Erfreut zeigt sich auch Bürgermeister Ralph Brodel: „Der größte Teil der Arbeitssuchenden aus dem Jobcenter fand in unserer Stadt Arbeit, wiewohl es sich hier häufig um Menschen handelt, die ohne Berufsabschluss sind. Das zeigt auch, dass es unserer Wirtschaft gut geht und wir stolz sein können auf unsere heimischen Betriebe.“

Junge Arbeitslose im Blick

Kritisch sieht Brodel allerdings auch die Zukunft gerade junger Arbeitsloser ohne Ausbildung: „Da muss noch mehr passieren und ein neuer Anlauf mit neuer Strategie her.“ Um den neuen Ansatz kümmern sich nun Andreas Zimny vom Jobcenter und Fachbereichsleiter 5 (Arbeit und Leben in Sundern), Stephan Urny, intensiv: „Es kann ja nicht sein, dass wir teilweise sehr junge Menschen zwischen 20 und 30 nicht in eine Ausbildung bekommen. Hierfür müssen wir noch einmal mit allen denkbaren Arbeitgebern Kontakt in der Stadt aufnehmen.“

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