In Westenfeld

Oma und Eule zieren Walderlebnispfad

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Westenfeld.So einen Geburtstag erlebt man selten. Die kleine Josie Habla feierte ihren 6. Geburtstag auf dem Walderlebnispfad in Westenfeld.

So kam die fröhliche Truppe in den Genuss, als erste ganz offiziell die neuen Figuren von Bernhard Gruhn zu bewundern, die am Samstag vorgestellt, und von Herbert Laufmöller sowie der „Rentnerband“ in die Obhut von Stadtförster Holger Dresskornfeld übergeben wurden. Eine große Eule und eine lachende „Oma“, so die Kinder, komplettieren die Figurenserie, die Bernhard Gruhn in ehrenamtlicher Tätigkeit geschnitzt hat.

Um diesen Walderlebnispfad zu ermöglichen, fassen viele Hände mit an. Die Stadt Sundern stellt die Grundstücke und das Holz und sorgt zudem für die Sicherheit der über lebensgroßen Skulpturen.

Die Landwirte in Westenfeld stellen ihr Gerät zur Verfügung, um die schweren Stämme zu bewegen. Die „Rentnerband“ setzt sie mit dieser Hilfe, wie jetzt wieder geschehen, fest in den Boden ein. Dann beginnt die Arbeit von Bernhard Gruhn. Zweieinhalb Tage schnitzte er, bis zu den Knöcheln im aufgeweichten Boden stehend, ein lächelndes Frauengesicht in einen Stamm.

Die Eule war etwas leichter zu bearbeiten. „Nach zwei Stunden waren schon die Konturen klar zu erkennen“, lobten die Westenfelder Herren. „Bernhard Gruhn macht hier wirklich alles kostenlos“, würdigt Herbert Laufmöller die Arbeit des Holzschnitzers, „und der Walderlebnispfad wird wegen dieser hohen Qualität richtig gut angenommen. Vor kurzem waren zwei Busse mit über 50 Kinder aus Ahaus hier bei uns um sich das anzusehen.“

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