Politik

Ralph Brodel geht ab 17. Oktober in Urlaub

Die letzte Monatspressekonferenz von Sunderns scheidendem Bürgermeister Ralph Brodel im SDP-Fraktionsraum im Rathaus, weil alle Säle noch wegen der Wahl belegt waren.

Die letzte Monatspressekonferenz von Sunderns scheidendem Bürgermeister Ralph Brodel im SDP-Fraktionsraum im Rathaus, weil alle Säle noch wegen der Wahl belegt waren.

Foto: Matthias Schäfer / WP Sundern

Sundern.  Es war die letzte Monatspressekonferenz von Ralph Brodel: Sie verlief wie immer: Zahlen, Fakten und Neuigkeiten gemischt.

Für Bürgermeister Ralph Brodel geht die Arbeit im Rathaus Sundern erstmal weiter bis zum 17. Oktober, danach nimmt das scheidende Stadtoberhaupt den Resturlaub. „Das ist jetzt heute die letzte Monatspressekonferenz, wie es auch weiter ständig letzte Male geben wird“, kommentierte er kurz zu Beginn der Konferenz. Auch auf dem Markt werde er am Donnerstag sein, denn es gebe auch viele Dinge, die da an ihn herangetragen würden: „Die gebe ich dann immer an die Fachbereichsleiter weiter, damit sie schnell erledigt werden.“

Zu seinem weiteren beruflichen Werdegang skizzierte er verschiedene Angebote zwischen Hamburg ganz im Norden und Villach in Österreich: „Das ist teils politisch, teils journalistisch“, ließ er offen, wohin ihn die Reise nach fünf Jahren Sundern führen werde.

Dringende Probleme

Einem dringenden Problem wollte sich Ralph Brodel dann am Nachmittag zuwenden: „An der Sorpe werde ich mit dem Ruhrverband und der Leitung der Feuerwehr besprechen, wie wir Zugang zu den Wäldern schaffen können.“ Zunehmend steige die Waldbrandgefahr, vor allem auch da die von Käfern befallenen und ausgetrockneten Bäume keine Feuchtigkeit mehr speichern könnten. So werde der Wald immer trockener Das Gespräch drehe sich auch um das Freihalten der Waldzugänge entlang der Seestraße zwischen Langscheid und Amecke: „Ich für Abschleppen bei nicht Einhaltung“, zeigte er den Kurs auf, dem aber nicht genügend Personal beim Ordnungsamt entgegenstehe.

„Ich hätte gern die Null“

Ein weiteres Ziel: „Bevor ich gehe, möchte ich gern bei den Corona-Erkrankten eine Null in Sundern haben“, sagte er. Ralph Brodel lobte die Disziplin der Sunderner, das erkenne man an den niedrigen Fallzahlen, die es derzeit gebe.

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