Standpunkt

Stichwahl Sundern: Nur wer wählt, ist beteiligt

Martin Haselhorst, Redaktionsleiter.

Martin Haselhorst, Redaktionsleiter.

Foto: WP Hagen / Martin Haselhorst

Ein Aufruf zur Bürgermeister-Stichwahl in Sundern: Direktere Bürgerbeteiligung geht doch eigentlich nicht.

Bürgerbeteiligung in Ur-Form - das ist diese Bürgermeisterwahl in Sundern. Ein genutztes Wahlrecht ist die Mutter aller Mitbestimmung - das gilt für eine Personendirektwahl erst recht. Wer jetzt seine Stimme für Georg Te Pass oder Klaus-Rainer Willeke abgibt, kann mitgestalten. Er hat Einfluss darauf, wer die Stadt Sundern als „Unternehmen“ leiten, sie repräsentieren und sie auf einen wirtschaftlich soliden, einträchtigen und konstruktiven Weg bringen soll. Die Stadt Sundern braucht einen starken Bürgermeister. Und der braucht nicht nur das Geschick zum Herstellen von Konsens und politische Mehrheiten, sondern unbedingt ein belastbares Votum der Bevölkerung. Eine gute Wahlbeteiligung macht den kommenden Bürgermeister in Sundern auf jeden Fall stark - egal, wer sich am Ende wie klar oder wie knapp durchsetzen wird.

Die Bürger/-innen dürfen am Sonntag mit ihrem Kreuzchen ihrer neuen Stadtspitze das Vertrauen aussprechen und sich den Mann auswählen, dem sie am ehesten zutrauen, dass er sie und ganz Sundern mit auf den Kurs in eine erfolgreiche Zukunft mitzunehmen weiß. Der Bürger hat die Wahl - und das ist gut so.

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