Politik

Sundern: Jetzt ein Gestaltungsbeirat vorgeschlagen

Aus dem interfraktionellen Arbeitskreis kommt der Vorschlag den Durchgang von der Fußgängerzone zum Tigges-Platz zu verbreitern.

Aus dem interfraktionellen Arbeitskreis kommt der Vorschlag den Durchgang von der Fußgängerzone zum Tigges-Platz zu verbreitern.

Foto: Matthias Schäfer / WPWP WP

Sundern.  Der Tigges-Platz bleibt das dominierende Thema. Am 12. Dezember beschäftigt sich auch der Fachausschuss wieder mit der Attraktivierung.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die monatelangen Diskussion um die Neugestaltung der Innenstadt und die Bebauung am Franz-Josef-Tigges-Platz könnten ein erstes konkretes Ergebnis haben: Es wird ein Gestaltungsbeirat, in anderen Kommunen schon lange üblich, vorgeschlagen.

Am kommenden Donnerstag, 12. Dezember, wird sich der Fachausschuss Stadtentwicklung dann mit der

Thematik und verschiedenen Varianten beschäftigen. Dabei geht es um ein integriertes Modell, das von den beiden Planern (BAP/MDP und Zakowski) gemeinsam erarbeitet worden ist und schon vieles an Vorschlägen und Ideen enthält, die in der Vergangenheit und vor allem in den interfraktionellen Arbeitskreisen geäußert wurden. Daraus ist nun ein Gebäude-Modell entstanden, das anders als die erste Planung nicht einen kompakten Block, sondern eher einem l-förmigen Gebäude gleicht und bis an die Kreisstraße 5 reichen würde.

Die Vorlage für den Fachausschuss Stadtentwicklung sieht vor, dass ein Gestaltungsbeirat, der noch gebildet werden müsse, dann die integrierte Planung sowie den von Bernd Schwens (SPD) gemachten Vorschlag weiterverfolgen soll. Der Ausschuss soll auch, so der Beschlussvorschlag, vorbehaltlich der weiteren Ausgestaltung der Plankonzepte einer Befreiung von den Festsetzungen im Bebauungsplan sowie von überbaubaren Grundstücksgrenzen und Festsetzungen der Geschossigkeit zustimmen.

Grundsätzlich Einvernehmen

Festzuhalten ist zu diesem Zeitpunkt, dass die integrierte Planung der beiden Büros im dritten interfraktionellen Arbeitskreis grundsätzlich von den Teilnehmern begrüßt wurde. Es bleibt dabei, dass im Erdgeschoss ein Drogerie-Markt auf etwa 1000 qm entstehen könnte. Zusätzlich sind aber auch etwa 220 qm als Fläche für ein Café, eine Bäckerei oder auch das Bürgerbüro möglich.

Im ersten Geschoss könnten Wohngruppen der Caritas zur Verfügung stehen. Dort gibt es auch eine Terrasse mit Blick auf den Tigges-Platz. Im zweiten OG könnten alternativ Wohnungen für die Caritas oder für den freien Markt entstehen.

Die AK-Teilnehmer haben aber auch Forderungen gestellt: So soll die Öffnung von der Fußgängerzone zum Platz vergrößert werden. Bei der Abwägung wirtschaftlicher Interessen sei dies bis zu einer Breite von 9,23 Meter möglich ist. Das Konzept sieht eine Breite von 6 Metern vor.

Auch Schwens-Vorschlag beachten

Auch der Vorschlag von Bern Schwens wurde begrüßt. Dieser sieht aber auch ein gänzlich andere Verkehrsführung vor, da die K 5 in Teilen überbaut würde. Das erfordere, so die Verwaltung, Zeit, dies sei aber im Hinblick auf die Dringlichkeit der Innenstadtentwicklung als kritisch anzusehen. Wichtiger Hinweis: Die Schließung der K 5 wurde beim InSek schon abgelehnt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben