Politik

Sundern: Klarer Siegeszug sorgt früh für gute Laune

Faire Geste: Die CDU-Abordnung um Stefan Lange (Mitte), Sebastian Booke und Tim Hoffmann gratulieren Klaus-Rainer Willeke (links).

Faire Geste: Die CDU-Abordnung um Stefan Lange (Mitte), Sebastian Booke und Tim Hoffmann gratulieren Klaus-Rainer Willeke (links).

Foto: Frank Albrecht / Frank Albrecht WP

Sundern.  Großes und befreiendes Lachen: „Ich nehme die Wahl an“, sagte Klaus-Rainer Willeke, der neue Bürgermeister von Sundern.

Dass Sundern einen neuen Bürgermeister bekommt, war schon seit zwei Wochen klar: Der Nachfolger von Ralph Brodel heißt Klaus-Rainer Willeke. Das stand gestern Abend um punkt 19 Uhr Uhr fest. Das erstaunlichste, so auch der Tenor im eigenen Team am Abend im Hofcafé, war der Siegeszug durch alle Wahlbezirke: „Wir klatschen nicht mehr unter 70 Prozent“, hieß es nach wenigen Ergebnissen auf dem Beamer, als die Quote einmal unter 60 Prozent sank.

30 geladene Gäste

Nur Sekunden nachdem das letzte ausstehende Ergebnis (Langscheid-Süd) über den Bildschirm flimmerte, brandete dort bei den etwa 30 geladenen Gästen aus dem direkten Umfeld des Hagener Kandidaten

großer Jubel auf. Es folgten Standing Ovations und lang anhaltender Applaus. Faire Geste: Auch Klaus-Rainer Willeke klatschte und dankte allen aus dem Team und der Verwandtschaft. Trotz aller Aufregung hatte er in dieser Stunde noch Humor: „Ich nehme die Wahl an“, lachte er in die Runde. In den Applaus mischte sich dann auch nach dem langen Wahlkampf und der zweiwöchigen Nachspielzeit für die Stichwahlvorbereitungen eine Menge Entspannung. Als erstes gab es für den neune Bürgermeister von Sundern aber einen Kuss von Ehefrau Lilli, die dann notieren ließ: „Ich bin stolz, mit so einem tollen Mann zusammen zu leben.“

Überzeugend

Szenenwechsel ins „Tagwerk“ im Kolpinghaus: Dort sank die Stimmung mit jedem ausgewählten Wahlbezirk: „Es war ein überzeugender Wahlsieg für Klaus-Rainer“, gab Stichwahlverlierer Georg Te Pass zu Protokoll. „Ich bin schon ein wenig enttäuscht: Ich hatte mir wesentlich mehr erhofft. Jetzt ist Klaus-Rainer in der Pflicht Sundern nach vorn zu bringen.“ Sagte es und packte dann die Koffer für einen Urlaub in Oberstdorf.

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