Schützen

Sundern: Land fördert Schützenprojekte auf den Dörfern

Die Schützenhalle in Hachen soll im Sinne einer dorfgemäßen Gemeinschaftseinrichtung barrierefrei saniert werden.

Die Schützenhalle in Hachen soll im Sinne einer dorfgemäßen Gemeinschaftseinrichtung barrierefrei saniert werden.

Foto: Wolfgang Becker / WP

Sundern.  Insgesamt fließen Fördermittel in Höhe von 578.000 Euro nach Hachen, Westenfeld, Hellefeld und Sundern.

Fördermittel für Sunderner Ortsteile: Die Landesregierung hat jetzt das „Dorferneuerungsprogramm 2022“ veröffentlicht.

Mit dem Programmrahmen in Höhe von 26,9 Millionen Euro werden 265 Projekte in Orten und Ortsteilen bis zu 10.000 Einwohner gefördert. Zu den geförderten Maßnahmen gehören z. B. Dorfgemeinschaftshäuser, Plätze, Ausbau der Nah- und Grundversorgung, Verbesserung von Straßenverhältnissen und der Erhalt ortsbildprägender Gebäude. Ortsvereine können entweder in eigener Regie Fördergelder in ihren Ortschaften beantragen oder die Kommune kann dies tun.

Schützenvereine haben sich selbst auf den Weg gemacht

In Sundern haben sich einige Vereine selbst auf den Weg gemacht und konnten mit ihren geplanten Projekten überzeugen:

die Schützenbruderschaft St. Michael Hachen, die ihre Schützenhalle im Sinne einer dorfgemäßen Gemeinschaftseinrichtung barrierefrei sanieren will, die Schützenbruderschaft St. Martinus Hellefeld, die ihre Halle nachhaltig und funktional als dorfgemäße Gemeinschaftseinrichtung umbauen möchte, und die Schützenbruderschaft St. Agatha Westenfeld, die den Hallenvorplatz zu einer neuen Dorfmitte umgestalten will.

Bürgermeister Willeke: „Die große Eigeninitiative verdient allergrößten Respekt“

Dazu Bürgermeister Klaus-Rainer Willeke: „Die große Eigeninitiative und das hohe Engagement in den Ortschaften verdienen allergrößten Respekt und ich freue mich sehr über den Erfolg bei den Anträgen im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms 2022.“

Aber auch ein Vorhaben der Stadt Sundern konnte im Ministerium überzeugen: der Dorfplatz Enkhausen soll mit Fördergeldern von Land und Bund neugestaltet werden. Insgesamt werden damit Fördermittel in Höhe von 578.000 Euro über das NRW-Ministerium für Heimat nach Sundern fließen.

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