PowerUp!

Sundern: Leader-Projekt „PowerUp!“ geht in dritte Runde

Zusammen mit dem Projektkoordinatorinnen Antonia Bücher und Pia Schültke stellten Träger und Unterstützer jetzt die dritte Auflage des Jugendprojektes „PowerUp!“ vor.

Zusammen mit dem Projektkoordinatorinnen Antonia Bücher und Pia Schültke stellten Träger und Unterstützer jetzt die dritte Auflage des Jugendprojektes „PowerUp!“ vor.

Foto: Frank Albrecht

Sundern.  Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Verantwortung für den Planeten werden dabei eine große Rolle spielen.

Das Jugendprojekt „PowerUp!“ in der Leader-Region Arnsberg-Sundern-Balve-Neuenrade geht in die dritte Runde: Im August sind Jugendliche an einem verlängerten Wochenende eingeladen, ihren kreativen Ideen freien Lauf zu lassen. In der Jugendherberge Sorpesee steht das Treffen in diesem Jahr erstmals unter einem Motto und ruft mit „PowerUp! goes green“ zum Mitmachen auf.

„PowerUp!“ hat seit Jahren eine Vision und folgt einer konkreten Idee. „Wir wollen eine Gemeinschaft schaffen und dabei regional denken“, skizzierten die Koordinatorinnen Antonia Bücher und Pia Schültke bei der Vorstellung.

Identitätsentwicklung junger Menschen wird gefördert

Idee sei es, die teilnehmenden Jugendlichen zu einmaligen oder auch dauerhaften Aktionen in der Region zu motivieren. Darüber hinaus spiele der Erwerb und die Vertiefung wichtiger Schlüsselqualifikationen eine große Rolle. Das Projekt, so die Koordinatorinnen, fördere zudem die Identitätsentwicklung junger Menschen.

In der Kernzielgruppe ist „PowerUp!“ auf die Altersgruppe von 16 bis 22 Jahren gerichtet. „Wir wollen Querdenker und Aktive aus der gesamten Leader-Region ansprechen“, beschreiben Schültke und Bücher. Man setzte wieder auf die Jugend mit ihren kreativen Ideen.

Nach drei Jahren erstmals ein konkretes Motto

Unter dem gewählten Motto, das zum Abschluss des über drei Jahre gehenden Projektes erstmals ausgesucht wurde, sollen die Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Verantwortung für den Planeten eine große Rolle spielen. Der Start für die Umsetzung solle in der Region liegen, so die Koordinatorinnen.

Schon in den Jahren 2017 und 2018 hat das Projekt „PowerUp!“ motivierte Jugendliche angesprochen. Erlebnisspaß im Hochseilgarten oder am Wasser des Sorpesees prägte einen Teil des Wochenendes.

Ein Austausch für Jugendliche auf Augenhöhe

In diesem Jahr wolle man den inhaltlichen Rahmen noch etwas deutlicher machen. „Wir denken vor allem an einen Austausch für Jugendliche auf Augenhöhe“, sagt Petra Schmitz-Hermes von der BürgerStiftung Arnsberg.

Dabei hoffe man auch auf ganz konkrete Ideen, die noch nach dem Wochenende umgesetzt werden könnten.

Die BürgerStiftungen aus Arnsberg und Sundern sowie die neu begründete Jugendbürgerstiftung könnten Gelder zur Umsetzung der Projekte beisteuern, so Petra Schmitz-Hermes und Wilm-Hendrik Cronenberg.

„Wir wollen keinen abweisen“

Auch wenn die Teilnehmerplätze auf 15 begrenzt sind, soll das Mitmachen für alle Interessierten möglich sein. „Wir wollen keinen abweisen, selbst wenn wir 30 Anmeldungen bekommen,“ versprach VHS-Leiter Klaus-Rainer Willeke. Über eine großes Netzwerk, das auch die Finanzierung der Maßnahme sicher stelle, könne der Erfolg des Projektes gewährleistet werden.

Um den Jugendlichen Mut zu machen, konkrete Projekte zu entwickeln, will sich die BürgerStiftung zum Start von „PowerUp!“ vorstellen. „Wir wollen den eingeschlagenen Weg weiter gehen und Jugendliche an die Region binden“, so Antonius Wiesemann, Bürgermeister aus Neuenrade.

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