Kulturszene

Sunderns Neujahrskonzert mit Liebe und Leid

Stellen das Jahresprogramm des Kulturrings vor: Ferdi Tillmann, Andrea Schulte und Jürgen ter Braak (von links).

Stellen das Jahresprogramm des Kulturrings vor: Ferdi Tillmann, Andrea Schulte und Jürgen ter Braak (von links).

Foto: Matthias Schäfer / WP Sundern

Sundern.  Liebe, Leid und andere Zustände - Die sind das Thema beim Neujahrskonzert des Kulturrings. Seit Jahren ein Renner im Jahresprogramm.

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Der Kulturring Sundern geht mit einem breiten Füllhorn an Veranstaltungen in das Jahr 2020. Den Kalender stellte der Vorstand um Vorsitzende Andrea Schulte jetzt im Sunderland-Hotel vor.

Den Auftakt macht in einer über 30-jährigen Tradition das Neujahrskonzert. In diesem Jahr findet es Sonntag, 12. Januar, ab 15 Uhr im Sunderland-Hotel statt, wie immer mit Kaffee und Kuchen. Das Programm steht unter dem Motto „Von Liebe, Leid und anderen Zuständen“. Die Zuhörer dürfen sich auf einen beschwingten Nachmittag mit klassischen, volkstümlichen und modernen Melodien aus Oper, Operette. Musical und Volkslied freuen.

Die Akteure sind in Sundern schon sehr gut bekannt: Am Klavier im großen Saal des Sunderland-Hotels

sitzt der Langscheider Pianist Benedikt ter Braak, gesungen werden die Werke von Laura Zeiger (Sopran) und Ricardo Marinello (Tenor). Das Trio war auch im Rahmen der sommerlichen Gartenkonzert in dieser Besetzung in der Allendorfer Grundschule aufgetreten, aber auch schon 2018 in unterschiedlichen Konstellationen in Sunderns Gärten zu hören. Ricardo Marinello ist vielen auch vom Fernsehen bekannt, wo er 2007 bei RTL als „Supertalent“ gekürt wurde. Der Vorverkauf hat am Montag dieser Woche begonnen (siehe Infobox). „Das Konzert wird wieder ein beschwingter Einstieg in das neue Jahr“, so Andrea Schulte.

Kulturmärz beginnt am 1. März

Schon jetzt wirft der traditionelle Kulturmärz seine Schatten voraus: „Wir haben uns diesmal den Titel ,Grenzüberschreitung - Grenzvergessen’ überlegt“, berichtete Jürgen ter Braak, Schriftführer im Kulturring Sundern über den kompakten Monat voller Kultur. Auftakt ist mit einer Ausstellungseröffnung im Berghaus in Stockum: Unter der Kuratorenschaft von Werner Neuhaus werden dort ab Sonntag, 1. März, Schüler von NRW-Kulturpreisträger Johannes Dröge ihre Werke ausstellen. „Für ihn ist es ein leichter Einstieg in das 90. Lebensjahr“, so 2. Vorsitzender und Wegbegleiter von Dröge, Ferdi Tillmann. In der Ausstellung werde sichtbar, dass die Schüler und Schülerinnen von Johannes Dröge ihre persönlichen Grenzen überschritten hätten, dank des Zutrauens, das ihnen der große Sunderner Künstler gegeben habe, um künstlerisch aktiv zu werden.

Das Thema Ludwig van Beethoven steht dann am Samstag, 7. März, bei einem Konzert in der Langscheider

St.-Antonius-Kirche im Vordergrund: In einer Uraufführung widmen sich Benedikt ter Braak und andere Musiker, u.a. aus Berlin, dem Großmeister, der vor 250 Jahren geboren wurde. Dabei überschreiten sie die Grenzen der Klassik, wenn sie mit elektronischen Instrumenten das ursprüngliche Werk von Beethoven in einen Popsong verwandeln.

Rock, Pop und Klassik verbinden

Eine Woche später, am 15. März, spielt dann in der Langscheider St.-Antonius-Kirche das Chronatic Quartett. Unter dem Titel „Classic Rocks Pop“ verbinden die vier Musiker (Geige, Klavier, Bass und Schlagzeug) Stücke aus Klassik, Rock und Pop zu einem Gesamtkunstwerk.

Paul Klee und die Musik

Den Abschluss des Kulturmärz macht ein Vortrag von Antje Tetzlaff über Musik und Malerei. Die Vorsitzende des Jazzclubs Arnsberg und langjährige Musikpädagogin wird die Zusammenhänge am Beispiel von Paul Klee erklären. Die Veranstaltung wird am 29. März im „Stracken Hof“ in Endorf stattfinden. „Und auch damit werden wir eine Grenze überschreiten“, meinte abschließend Vorsitzende Andrea Schulte, denn in Endorf und auch Langscheid war der Kulturring bisher noch nie zu Gast mit einer Veranstaltung.

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