Schützenfest Sundern

Sunderns Schützen stellen ihre Vögel vor

Die amtierenden Majestäten der Schützenbruderschaft St. Hubertus Sundern stellen ihre Vögel im Beisein von Oberst Marc Puppe vor.

Die amtierenden Majestäten der Schützenbruderschaft St. Hubertus Sundern stellen ihre Vögel im Beisein von Oberst Marc Puppe vor.

Foto: Frank Albrecht / WP

Sundern.  Die Sunderner Hubertus-Schützen haben am Samstagabend ihre Vögel für das bevorstehende Fest 2019 präsentiert.

Mit einer gut besuchten Vogelpräsentation stimmten sich am Samstagabend die Mitglieder der Schützenbruderschaft St. Hubertus Sundern auf das bevorstehende Hochfest ein. In einem kleinen Zelt wurde hinter der Schützenhalle fröhlich gefeiert und auf den Höhepunkt und eigentlichen Anlass gewartet, die Präsentation und Taufe von Jugend- und Schützenvogel. Nach jahrelanger Begleitung durch das inzwischen aufgelöste Postorchester Sundern begleitete erstmals der Musikverein Sundern das kleine Vor-Fest.

Vorfreude auf das Hochfest

„Ich begrüße Euch zur Einstimmung auf das Schützenfest“, rief Oberst Marc Puppe den Anwesenden zu, die in bester Stimmung und Vorfreude auf das Hochfest zusammen gekommen waren. Puppe dankte dem Präses der Schützen, Stefan Siebert, für die Gestaltung der Messe, die der Vogelpräsentation voraus gegangen war. Seinen Dank entsandte er aber auch an die erfahrenen Vogelbauer, Franz-Josef Knappstein und Christian Pötter, die wieder zwei tolle Vögel gefertigt hätten. Diese waren zuvor auf dem Bollerwagen von Kindern sowie durch zwei Mitglieder der Bruderschaft in das Zelt verbracht worden, um dort von allen Gästen der Präsentation ausführlich in Augenschein genommen zu werden.

Königspaar legt Hand an

Das Königspaar, Wolfgang Teipel und Susanne Nagusch, hatte selber Hand angelegt. Bei der Bekanntgabe der Namen für die Schützenvögel galt den Akteuren alle Aufmerksamkeit. In der Reihenfolge, in der beim Hochfest auf die Vögel geschossen wird, stellte zunächst der amtierende Jugendkönig, Johannes Glingener, seinen silberfarbenen Jugendvogel vor. „Es ist mir schwer gefallen, einen passenden Namen zu finden“, so Glingener. Auf der Arbeit und am Schreibtisch vor dem Computer sei es ihm dann doch gelungen, flachste der Jugendkönig. In Erinnerung an Konrad Zuse, den Erfinder des Computers und sein erstes Modell namens „Z3“ wolle er auch seinen Vogel taufen: auf „Konrad III.“.

Tosender Applaus

Das quittierten die Gäste mit tosendem Applaus. Den gab es schließlich auch für den großen Schützenvogel. Im Beisein von König Wolfgang Teipel griff sich seine Königin Susanne Nagusch das Mikrophon und erklärte. „Das war auch für mich die größte Frage: Wie soll er denn heißen?“, sagte die Königin und beschrieb ihren Gedankengang. Als gebürtige Dortmunderin mit Bergbau und Steigerlied wolle sie die alten und neue Heimat zusammen bringen. So sei der Vogel auch an seinen Namen gekommen, der da „Amor, die Sauerländer Brieftaube“ heißen solle. Und mit Sauerländer Korn und Bier wurde der Vogel schließlich getauft.

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