Mofarennen

Team „357er“ siegt im Mofadrom Enkhausen

Ganz zum Anfang der „Vier Stunden von Enkhausen“ liegt der Titelverteidiger „Opa Racing Team“ aus Allendorf noch in Führung, am Ende jubilieren die Hachener vom „357er“-Team.

Ganz zum Anfang der „Vier Stunden von Enkhausen“ liegt der Titelverteidiger „Opa Racing Team“ aus Allendorf noch in Führung, am Ende jubilieren die Hachener vom „357er“-Team.

Foto: Matthias Schäfer

Enkhausen.   Spannende Kämpfe auf der Piste und dramatische Schrauberaktionen in der Boxengasse bei „Vier Stunden von Enkhausen“. Jubel im Nachbarort Hachen

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Nicht gerade einen Start-Ziel-Sieg, aber einen deutliche Vorsprung von einer Runde haben sich die Hachener vom Team „357“ beim Mofarennen in Enkhausen erarbeitet. Nach vier Stunden und 193 Runden lagen sie auf der Wiese hinter dem Enkhausener Pfarrheim, auch „Mofadrom“ genannt, vor den Green Frogs.

Bestes Rennwetter mit blauem Himmel und trockene Strecke veranlasste Björn Allefeld, Moderator vom Veranstalter „Mofafreunden Enkhausen“, zu folgender Aussage: „Petrus muss ein Mofafahrer gewesen sein“. Und so hatten alle 14 gestarteten Teams beste Voraussetzungen auf der um einen Sprung auf eine zusätzliche Wiese und eine Steilkurve verlängerten Piste. Und nichts erinnerte an die Schlammschlacht vom Oktober 2017.

Auch Bürgermeister Ralph Brodel, selbst Motorradfahrer, war begeistert von der Stimmung in der Boxengasse. Während einige Teams noch fieberhaft nach dem Warm up unter dem Zeltdach schraubten und schwitzten, hatten die jungen Fahrerinnen des Enkhausener „Tussi Terror“-Teams noch Zeit sich renntaugliche Zöpfe zu flechten. Schon zu diesem Zeitpunkt gab es beim Titelverteidiger aus Allendorf, dem „Opa Racing Team“, dunkle Wolken über dem Teamzelt, denn es musste geschraubt werden. Auch die Woche vor dem Rennen verlief nicht optimal für das Überraschungsteam des Vorjahres.

Siebter Start in Folge

Zum siebten Mal in Folge erfolgte dann nach der Vorstellung der Teams vor der Sprecher- und Orgatribüne am Pfingsken der bekannte Le Mans-Start zur Boxengasse am Fuß des Hanges. Und gleich ging das „Opa-Team“ in Führung, drehte schnelle Runden mit 55 Sekunden und begann schon nach einer Viertelstunde mit Überrundungen. Dann aber musste das Team mit einem Defekt fast das ganze Feld an sich vorbeiziehen lassen und lag am Ende auf Platz 12 (43 Runden).

Das ist die bittere Wahrheit beim Enkhausener Mofa-Rennen: Die Maschinen werden durch das ständige Auf und Ab auf der Strecke enorm gefordert. Aber auch das stimmt: Die Positionskämpfe der Teams begeistern das immer größer werdende Publikum auf der Tribüne am Pfingsken. Eine Kehre direkt vor den Füßen brachte spannende Zwei- und Dreikämpfe.

Nach zwei Stunden im Gegen-Uhrzeiger-Sinn ging es dann weitere 120 Minuten andersherum. Und von der Tribüne wurde das Team „357“ aus Hachen mächtig vom Fanclub angefeuert. Aber auch aus Hellefeld, Altenhellefeld und Freienohl sowie Allendorf gab es mächtig Unterstützung. Neu im Starterfeld war das GAH-Racing-Team aus dem märkischen Herscheid.

Der Abend endete mit einem Ballon-Glowing und einem Höhenfeuerwerk.

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