Polizei

Tödlicher Unfall auf der Bundesstraße 229 in Hachen

Foto: WAZ FotoPool

Hachen.   Schrecklicher Unfall an der B 229 in der Ortsmitte von Hachen: Ein Geländewagen kam aus unbekannter Ursache auf den Gehweg. Er erfasste dort eine 35-jährige Frau und schleuderte sie zu Boden. Die Mutter von zwei Kindern starb in einer Spezialklinik in Hamm.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Ein tödlicher Verkehrsunfall überschattete am Wochenende das Schützenfest in der alten Freiheit Hachen. Gegen 17.58 Uhr am Samstag, so berichtete die Polizeileitstelle in Meschede am Sonntag, befuhr ein 18-jähriger Pkw-Fahrer aus Unna mit einem schweren Geländewagen (Hummer) die Bundesstraße 229 in Hachen in Richtung Kreisverkehr. In Höhe der Hachener Straße 133, dem ehemaligen Combi-Markt, kam er aus bisher unbekannter Ursache nach rechts auf den Gehweg und erfasste dort eine 35-jährige Fußgängerin. Diese ging mit ihrer Familie, ihrem Ehemann und zwei Kindern in Richtung Kreisverkehr, der Pkw-Fahrer näherte sich der Familie also von hinten. Die 35-jährige Mutter wurde beim Zusammenprall mit dem Geländewagen zu Boden geschleudert. Sie erlitt dabei u.a. schwerste Kopfverletzungen.

Ein Ersthelfer, so berichten Zeugen, belebte die Frau wieder. Die eintreffenden Rettungsärzte orderten sofort einen Rettungshubschrauber, der die Frau vom Hachener Sportplatz aus in die St.-Barbara-Klinik in Hamm-Heessen brachte. Die Frau befand sich zu diesen Zeitpunkt in einem lebensbedrohlichen Zustand.

In der Nacht zum Sonntag starb die 35-jährige Frau in Folge der schweren Verletzungen. Die Ermittlungen der Polizei zur Unfallursache dauern noch an weiter, so müssen noch weitere Zeugen des Geschehens gehört werden. Berichtet wird, dass der Geländewagen-Fahrer wegen eines Rückstaus Fahrzeuge auf dem Gehweg rechts überholt habe.

Die Hachener Bevölkerung und die St.-Michaels-Schützen sind schockiert über den Unfall: „Wir haben heute Morgen sofort reagiert und werden den Festzug aus Pietätsgründen nur durch den nördlichen Ort führen“, berichtete Oberst Josef Ricke gegenüber unserer Zeitung von der kurz zuvor beendeten Vorstandssitzung der Bruderschaft.

„Unser Mitgefühl gehört der Familie der Verstorbenen“, betonte Ricke. Gleichzeitig kündigte der Oberst an, dass der Erlös der heutigen Hutsammlung in der Schützenhalle komplett der Familie zu Gute komme.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (5) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik