Politik

Viele Fragen rund um die Stichwahl in Sundern

Bei der Stichwahl haben die Bürger die Wahl zwischen Klaus-Rainer Willeke und Georg Te Pass.

Bei der Stichwahl haben die Bürger die Wahl zwischen Klaus-Rainer Willeke und Georg Te Pass.

Foto: Matthias Bein / ZB

Sundern.  Premiere in Sundern: Zum ersten Mal, seitdem der Bürgermeister von den Bürgern gewählt wird, gibt es eine Stichwahl, und viele Fragen.

Das gab es in Sundern noch nie: eine Stichwahl um das Bürgermeisteramt. Deshalb gibt es im Zusammenhang mit dem erneuten Gang zur Urne auch viele Fragen. Zusammen mit Wahlleiterin Ursula Schnelle hat unserer Redaktion versucht, sie zu klären.

Warum gibt es eine Stichwahl?

Ursula Schnelle: Keiner der vier Bewerber hat am 13. September mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten. Nach Feststellung des Wahlausschusses am vergangenen Mittwoch gehen Klaus Rainer Willeke und Georg Te Pass in die Stichwahl.

Wer wird Bürgermeister?

Der Bewerber, der in der Stichwahl am 27. September die meisten Stimmen erhält, wird Bürgermeister von Sundern.

Wie erhalte ich die Wahlbenachrichtigung?

Für die Stimmabgabe gelten dieselben Wahlbenachrichtigungen wie am 13. September und die Stimmabgabe erfolgt auch in denselben Wahllokalen, dieses ist jeweils auf der Wahlberechtigung angegeben oder unter www.sundern.de (unter der Rubrik Wahlen) einsehbar.

Was ist zu beachten?

Für die Stichwahl gelten auch weiterhin die Schutzvorkehrungen vor einer Infektion mit dem Coronavirus: Also bitte Mundschutz tragen und einen eigenen Stift mitbringen.

Wie geht jetzt die Briefwahl?

Alternativ kann auch für die Stichwahl wiederum im Wahlbüro im Rathaus, online, per Post oder persönlich die Briefwahl beantragt und auch persönlich per Briefwahl gewählt werden. Das Briefwahlbüro ist im

Rathaus eingerichtet und ist über den Rathausinnenhof (links von der Feuerschutztreppe) erreichbar. Alle Wahlberechtigten, die für die Hauptwahl am 13. September Briefwahl beantragt und dabei bereits angekreuzt hatten, dass sie auch für eine Stichwahl die Briefwahlunterlagen beantragen, erhalten die Briefwahlunterlagen für die Stichwahl automatisch bis zum Montag, 21. September, zugesandt. Wer von den bisherigen Briefwählern bis zu diesem Termin noch keine neuen Briefwahlunterlagen bekommen hat, kann beim (Brief)Wahlbüro im Rathaus nachfragen, dort Briefwahl persönlich, schriftlich (mit der Wahlbenachrichtigung) oder auch online über www.sundern.de beantragen oder auch im Wahlbüro direkt die Stimmen per Briefwahl abgeben.

Was ist, wenn ich bisher keine Briefwahl beantragt habe?

Auf oben beschriebenen Wege kann auch jeder Wahlberechtigte, der bisher nicht die Briefwahl genutzt hat, die Briefwahl beantragen bzw. vornehmen. Das gilt bis zum 25. September um 12 Uhr.

Was ist, wenn ich in Urlaub fahre?

Man kann sich auch die Briefwahlunterlagen an den konkreten Urlaubsort schicken lassen. Allerdings sollte dann bedacht werden, dass die Wahlbriefe spätestens am Sonntag um 16 Uhr wieder in Sundern, beim Rathaus (Briefkasten neben dem Haupteingang) vorliegen müssen.

Was ist bei einer verloren gegangenen oder schon entsorgten Wahlbenachrichtigung?

Jeder Wahlberechtigte hat für die Wahl am 13. September eine Wahlbenachrichtigung erhalten, die auch für die Stichwahl am 27. September gilt. Wenn die Wahlbenachrichtigung nicht mehr da ist oder vergessen wurde, kann die Wählerin/der Wähler trotzdem im (Brief)Wahlbüro oder im Wahllokal vor Ort wählen. Das Wahlbüro bzw. der Wahlvorstand prüft und bestätigt dann die Berechtigung nach dem Eintrag im Wählerverzeichnis.

Muss ich den Personalausweis oder den Reisepass mitbringen?

Ja, egal ob im (Brief)Wahlbüro oder im örtlichen Wahllokal gewählt wird, alle Wählerinnen und Wähler müssen sich persönlich ausweisen können, z.B. durch Personalausweis oder Reisepass oder ein anderes amtliches Dokument mit Bild.

Wird nun schneller ausgezählt?

Ja, denn ist gibt nun nur einen Wahlzettel und nicht mehr vier wie am vergangenen Sonntag. Weil es nur zwei Wahlmöglichkeiten gibt, dürfte das Ergebnis, wer Bürgermeister von Sundern wird, deutlich schneller feststehen.

Ist in den Wahllokalen das gleiche Personal wie am 13. September?

Ja, überwiegend dieselben Beisitzer mit wenigen Wechseln und einigen „Neuen“, bei den Wahlvorstehern und stellv. Wahlvorstehern haben wir ca. 50 Prozent Wechsel. Das hängt damit zusammen, dass nicht alle Berufenen für beide Wahltermine zugesagt haben bzw. zur Verfügung stehen.

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