Erholung

Wandern und Essen genießen in Stockum

Wo geht es weiter? Bei der Probewanderung durch das Stockumer Siebengebirge suchen Gastronom Werner Klöckener und Guide Stefan Rüppel nach dem richtigen Weg, mit im Bild Barbara Geuecke vom Stadtmarketing.

Wo geht es weiter? Bei der Probewanderung durch das Stockumer Siebengebirge suchen Gastronom Werner Klöckener und Guide Stefan Rüppel nach dem richtigen Weg, mit im Bild Barbara Geuecke vom Stadtmarketing.

Foto: Matthias Schäfer

Stockum.   Fünf Betriebe entwickeln mit dem Sauerland Tourismus ein neues Konzept für Gäste. Bekanntheit des Siebengebirges soll gesteigert werden.

Dass man in Stockum und Umgebung gut wandern kann, ist allseits bekannt. Dafür sprechen auch in den Beherbergungsbetrieben in Stockum und Dörnholthausen die Übernachtungszahlen und auch die Menge der Wanderer in den Biergärten. Noch mehr als bisher in Sachen Wandern und Essen möchten aber die Betriebe ihren Gästen anbieten.

„Wir haben das schöne Stockumer Siebengebirge, wer dort wandert, dem bieten sich herrliche Aussichten in die Ortsteile“, sagt Egon Kleiner, lange Jahre Vorsitzender des Verkehrsverein Stockum, über den jetzt auch die neue Initiative läuft. Angeschlossen hat sich den vier Gastronomen und Hoteliers auch Nina Drees, die seit 12,5 Jahren ein Schmuckatelier in Stockum betreibt.

Köpfe lange zusammengesteckt

Herausgekommen ist beim Köpfe zusammenstecken der Chefs mit dem Sauerland-Tourismus in Schmallenberg ein ganz neues Konzept: eine kulinarische Wanderung um die Orte herum. „Sie soll monatlich angeboten werden“, sagt Matthias Berghoff vom Haus Berghoff in Dörnholthausen. Dort soll auch jeweils der Start am Morgen mit einem Frühstück sein. „Wir haben viele Wochen an dem Konzept geplant, damit es die kulinarischen Angebote und die schöne Gegend hervorhebt“, so Berghoff zu Beginn einer Probewanderung. Die Dichte der Betriebe sei ein Alleinstellungsmerkmal der Stockumer und Dörnholthausener Häuser, aber auch die direkte Möglichkeit in den Wald zu gehen und eine anspruchsvolle Strecke zu wandern.

Für den Sauerland-Tourismus sieht Rouven Soyka, dass mit einem solchen Programm die Schlagkraft eines Verkehrsvereins gestärkt wird. Deshalb hat er zusammen mit dem Kollegen Stefan Rüppel von der Reisewelt Sauerland daran mitgearbeitet, mit der kulinarischen Wanderung die Bekanntheit von Stockum über die Grenzen hinaus noch zu vergrößern: „So eine kulinarische Sache gibt es bei uns im Sauerland noch ganz selten“, sagt Stefan Rüppel, der auch den genauen Wegeverlauf miterarbeitet hat.

Nähe ist ein Vorteil

Der Vorteil der Tour: Wer nicht mehr kann, der kann die Wanderung auch einfach beenden und in die Unterkunft zurückkehren oder zum Auto. Nach dem Frühstück im Hause Berghof in der Dörnholthausener Ecke geht es über den südlichen Teil des Gebirges zum Haus Klöckener, wo ein frisches Süppchen wartet. Von dort führt der Weg in meine Galerie“, sagt Nina Drees, derzeit Vorsitzende des Verkehrsvereins. Sie gewährt einen Blick hinter die Kulisse der Goldschmiedekunst. Das Mittagessen wird im Landgasthof Kleiner eingenommen, und nach einer weiteren Wanderschleife Richtung Seidfeld endete der Tag mit einem „Küchlein“ im Landgasthof Willecke am alten Markt von Stockum.

Histörchen erzählt der Guide

Zwischen durch erzählt Egon Kleiner aus seinem bereiten Fundus immer wieder Geschichten und Histörchen, über Wegekreuze, die Kreuztracht und die Johannis-Prozession.

„Wir benötigen mindestens zehn Personen“, sagt Werner Klöckener zu dem neuen Programm, das auch bei Julia Koger von der Stadtmarketing Sundern auf Zustimmung stößt. Denn zusammen mit dem Sauerland-Tourismus und der Reisewelt Sauerland biete sich jetzt eine große Plattform für dieses Programm in Stockum.

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