Weihnachten

Weihnachtsbäume 2018: Wenig Nadeln und kein Dunkelgrün

Wegen des heißen Sommers muss damit gerechnet werden, dass es dieses Jahr weniger Weihnachtsbäume geben wird. (Archivfoto)

Wegen des heißen Sommers muss damit gerechnet werden, dass es dieses Jahr weniger Weihnachtsbäume geben wird. (Archivfoto)

Sundern.  Der heiße Sommer wird auch noch in der Weihnachtszeit spürbar sein: Die Weihnachtsbäume leiden unter der Trockenheit - und werden wohl teurer.

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Weihnachtsbäume könnten wegen der anhaltenden Trockenheit nicht nur ihre sattgrüne Farbe und viele Nadeln verlieren, sie könnten auch teurer werden. Denn die lange Dürreperiode im Sommer hat viele Pflanzen in den Schonungen bereits derart geschädigt, dass makellose Exemplare wohl zur Mangelware werden.

Während in manchen Beständen bis zu 50 Prozent der Jungpflanzen vertrocknet seien, zeigten viele der in diesem Jahr erntereifen älteren Bäume bereits deutliche Trockenheitsschäden, sagte Waldbauer Eberhard Hennecke in Sundern. Hennecke ist Vorsitzender der Fachgruppe der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger im Landesverband Gartenbau NRW.

Weniger Weihnachtsbäume zu erwarten

Viele Bäume hätten einen Teil ihrer Nadeln verloren und seien in der Farbe bereits gelblicher geworden, sagte Hennecke. Fraglich sei, ob die Bäume überhaupt noch verkauft werden könnten. "Wenn es in den nächsten Wochen nicht sehr viel regnet, wird es dramatisch", meinte er. Eine Bewässerung der Bestände oder eine Düngung der geschädigten Bäume sei derzeit nicht möglich, so dass nicht damit zu rechnen sei, dass sich die Pflanzen wieder vollständig erholten. Verbraucher müssten daher mit einem geringeren Angebot an Weihnachtsbäumen und deutlichen Qualitätseinbußen rechnen. (dpa)

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