Airlebnisweg

Wo Geschäfte machen am Airlebnisweg?

Auch bei eher durchwachsenem Wetter öffnet das „AiRStop“ am Vorbecken, hier Mitarbeiter Martin Schulte beim Auf­stellen der Schilder, Wenn diese zu sehen sind, kann auch die Toilette benutzt werden, Foto:Matthias Schäfer

Auch bei eher durchwachsenem Wetter öffnet das „AiRStop“ am Vorbecken, hier Mitarbeiter Martin Schulte beim Auf­stellen der Schilder, Wenn diese zu sehen sind, kann auch die Toilette benutzt werden, Foto:Matthias Schäfer

Amecke/Sorpesee.   „Gewusst wo“: Leserin klagt über zu wenig öffentliche Toiletten am Amecker Vorbecken. Sorpesee GmbH verweist auf Zeltplatz V und den Kiosk „AiRStop“.

Der „Airlebnis-Weg“ rund um das Sorpesee-Vor­becken hat bei Einheimischen und Touristen längst einen ausgezeichneten Ruf – allerdings bemängelt der ein oder andere Besucher die fehlende Gelegenheit, dort „gepflegt Pipi machen zu können“. Schließlich gehört es sich nicht, sein Geschäft in der freien Natur zu verrichten. Vor allem Damen schlagen sich schließlich nicht einfach in die Büsche... „Mehr öffentliche Toiletten am Vorbecken“ wünscht sich jedenfalls Leserin Monika Kaiser – wie erst kürzlich in unserem Aufruf „Wünsch Dir was“ für Arnsberg und Sundern zu lesen war.

„Gewusst wo“

Doch so aussichtslos scheint die Lage nicht zu sein: „Gewusst wo“ lautet die Devise! Jedenfalls weiß Martin Levermann, dass vor Ort gleich zwei öffentliche WC-Anlagen vorhanden sind: „Zum einen die Toiletten im ­Gebäude der Anmeldung auf Zeltplatz V (1 auf der Karte rechts), zum anderen die Toiletten beim Kiosk AiR­Stop (2)“, erklärt der Geschäftsführer der Sorpesee GmbH auf Anfrage.

Beide WC-Anlagen stünden nicht nur für Camper bzw. Kiosk-Kunden offen, sondern für jeden „Bedürftigen“. Die Toiletten am Kiosk stehen allerdings nur zur Verfügung, wenn dieser geöffnet hat (Öffnungszeiten: „ganzjährig jeden Tag ab 12 Uhr – je nach ­Wetterlage...“). Das Café Tillmann, Amecker Straße 33, verfügt natürlich auch über ein WC (Karte: 3), wer dieses nutzen möchte, muss aber verständlicherweise zumindest in ein Brötchen investieren.

Weitere öffentliche Toiletten am Airlebnis-Weg zu schaffen, sei derzeit nicht geplant, erklärt Martin Levermann – und ergänzt; die Ist-Situation sei aus Sicht der Sorpesee GmbH ausreichend. „Auch, wenn man bedenkt, dass es im gesamten Ortsteil Sundern und rund um den gesamten Sorpesee (etwa 16 Kilometer) nur jeweils eine öffentliche Toilette gibt“, rechnet Martin Levermann vor.

Unumstritten dagegen scheint – auch in der Gunst unserer Leser – der hohe Freizeitwert rund um das Amecker Vorbecken zu sein. Tretboot-Verleih, Spiel- und Fitness-Geräte und der „AiRStop“ – dieser wird laut Martin Levermann „sehr gut angenommen“ – sorgen für ein attraktives Ausflugsziel. Was noch fehlt? Sicherlich wäre ein größerer Gastronomiebetrieb ein Gewinn, doch „dieser Ball liegt im Spielfeld der Stadt“, so der „Sorpesee-Chef“.

Zwei neue Finntalos

Ein Gewinn sind auch die beiden neuen Finntalos, – Ferienhäuser im nordischen Stil – welche derzeit nahe Langscheid entstehen. Die Häuser „Frieda“ und „Greta“ befinden sich aktuell noch in der Bauphase, können ab Ostern 2018 gebucht werden. Direkt am Ufer des Sorpesees – im „Nordic Ferienpark“ – gelegen, bieten beide auf je 80m² Platz für vier bis sechs Personen. Sie stocken das Angebot der schon in Betrieb befindlichen Häuser „Milla“, „Lotta“ und „Isa“ auf.

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