Sundern.

Wohnprojekt bis 2018 bezugsfertig

Neues Integratives Wohnheim Kurze Straße Sundern

Neues Integratives Wohnheim Kurze Straße Sundern

Foto: Matthias Schäfer

Sundern.   Das integrative Wohnprojekt wird im Herbst 2018 bezugsfertig sein. Das gaben gestern Architelt und Josfesheim Bigge bekannt.

Eine Botschaft gab es gestern morgen bei der Pressekonferenz zum integrativen Wohnprojekt des Josefsheims Bigge an die Architekten aus Darmstadt: „Sie müssen ganz schnell fertig werden.“ Diesen Wunsch äußerte Diana Schröder (29) aus Allendorf, die sich nichts sehnlicher wünscht als eine eigene kleine Wohnung mitten in Sundern. Schon jetzt schaue sie nach Einrichtungsgegenständen erzählte sie der Runde im „Tagwerk“. Und auch, was man von der Kurzen Straße aus alles so machen könne in Sundern.

Strahlen im Gesicht

Derweil ging nicht nur bei Diana Solbach, die das Projekt „Mittendrin“

betreut, ein Strahlen über das Gesicht. Auch Prof. Felix Waechter, Architekt aus Darmstadt, sah man an, dass seine Idee für das Projekt nicht nur bei der Jury angekommen ist, sondern auch bei den potentiellen Bewohnern. „Wir haben immer Haus anstatt Heim gedacht“, erklärte Waechter, der das Projekt mit Ehefrau Sibylle im heimischen Darmstadt plant. Die Umsetzung vor Ort erfolgt durch das Büro Otte Nöcker und Partner aus Sundern.

Abriss vollendet

Der erste Schritt ist getan: „Die alten Gebäude auf dem Gelände sind abgerissen“, so Prof. Waechter. Demnächst füge sich das Projekt gut in d

ie Umgebung ein: „Wir haben auf die Maßstäblichkeit der anderen Gebäude geachtet. Und es fällt nun städtebaulich nicht heraus.“ In den Häusern gibt es je Wohnungen bzw. Wohngemeinschaften in unterschiedlicher Größe, einen Gemeinschaftsbereich im Erdgeschoss, ein Büro und für jede Wohnung große und helle Balkone. Was auch den Darmstädter Architekten freut: „Sunderner verkaufen ihr Haus und ziehen dort ein.“ Mario Polzer vom Josefsheim Bigge betonte, dass das Projekt in dieser Form, im HSK einzigartig sei. Auch Waechter unterstützt dies: Solche Wohnformen kenne er nur in direkter Umgebung eines Wohnheimes, etwa in Rüdesheim. In Sundern hätten die Menschen wohl verstanden, dass der Demographiewandel auch sie betreffe,

Fertiggestellt werden soll das Wohnprojekt Ende 2018, erläuterte Roland Otte. Einige Aufträge seien schon vergeben, aber es gebe derzeit einen echten Bauboom, deshalb müsse man bei anderen Gewerken noch die Ausschreibungen abwarten. „Wir haben mit der Umsetzung eine spannende Aufgabe vor uns“, hielt Otte fest.

Noch Bewegung bei Mietern

Das Wohnprojekt, das zusammen mit dem IWB aus Sundern umgesetzt wird, ist ja aus Sundern her­ausgewachsen. „Wichtig ist es jetzt, auch die Sunderner mitzunehmen“, erläuterte Diana Solbach. Sie sitzt mit ihrem Büro mitten in Sundern im Lockweg. Das Haus sei zwar schon komplett vermietet, dennoch rate sie jedem, der sich interessiere, mal vorbeizukommen oder anzurufen und sich in eine Warteliste eintragen zu lassen: „Es ist immer noch Bewegung drin.“ Sie ist unter 0160/94875777 zu erreichen.

Mehr dazu unter http://www.sundern-mittendrin.de/

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