Polizei

Zeugen für weiteren Vorfall in Hövel gesucht

Christoph Dortmund landete auf einer Wiese unterhalb der Unfallstelle, zwei weitere Rettungshubschraueber flogen wenig später die Einsatzstelle an.

Foto: Wolfgang Becker

Christoph Dortmund landete auf einer Wiese unterhalb der Unfallstelle, zwei weitere Rettungshubschraueber flogen wenig später die Einsatzstelle an.

Hövel.   Neue Ermitttlungsergebnisse zum tödlichen Unfall auf der B 229 bei Hövel lassen die Polizei jetzt nach weiteren Zeugen suchen.

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Eine ganz neue Entwicklung haben die Ermittlungen und das große Medieninteresse zu dem tödlichen Verkehrsunfall bei Hövel am 1. August gebracht, teilte gestern die Polizeipressestelle in Meschede mit und bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe. Dabei geht es vor allem um einen Motorradfahrer, der dringend um eine Aussage gebeten wird.

„Inzwischen wurde der Polizei ein weiterer Vorfall aus Hövel angezeigt“, berichtete Pressesprecher Sebastian Held gestern unserer Zeitung. Nun sucht die Polizei Zeugen, um den Vorfall zu verifizieren, der - sollte es so gewesen sein - ein ganz neues Licht auf das Ereignis am 1. August werfen könnte.

Roter Porsche fällt auf

Schon am Sonntag, 29. Juli, soll es gegen 14.15 Uhr auf der Bundesstraße 229 zwischen Hövel und Beckum zu einem gefährlichen Überholmanöver gekommen sein. Eine 36-jährige Frau aus Sundern war zu diesem Zeitpunkt mit ihrem Wagen in Richtung Beckum unterwegs. In einer langgezogenen Rechtskurve wurde sie von einem roten Porsche mit Soester Kennzeichen überholt. Hierbei sollen ein Motorradfahrer und seine Sozia, die in Richtung Hövel unterwegs waren, gefährdet worden sein, so dass diese stark abbremsen und ausweichen mussten, um eine Kollision zu verhindern.

Motorradfahrer gesucht

Ob ein Zusammenhang zwischen dem tödlichen Verkehrsunfall am darauf folgenden Mittwoch, 1. August, auf dem Streckenabschnitt und diesem Vorfall am 29. Juli besteht, ist derzeit Bestandteil der Ermittlungen des Verkehrskommissariats. „Wir suchen den Motorradfahrer und seine Sozia, die an diesem Vorfall beteiligt waren. Außerdem suchen wir weitere Zeugen, die Angaben zu diesem Sachverhalt machen können“, so Pressesprecher Sebastian Held weiter. Hinweise richten mögliche Zeugen bitte an die Polizeiwache in Sundern unter der 02933 / 90 200.

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