Verkehr

Alkoholfahrt: Striptease vor Polizistinnen in Mettmann

Der alkoholisierte Autofahrer versuchte vor der Polizei zu flüchten.

Der alkoholisierte Autofahrer versuchte vor der Polizei zu flüchten.

Foto: Oliver Mengedoht / Oliver Mengedoht / FUNKE Foto ServicesOliver Mengedoht / FUNKE Foto Se

Mettmann.  Polizeistreife fällt in Mettmann Auto mit offenen Schiebetüren und Beifahrer im Fenster auf. Angetrunkener Fahrer versucht zu fliehen

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Am späten Mittwochabend hat die Polizei einen augenscheinlich schwer angetrunkenen Renault-Fahrer nebst seinen drei Beifahrern aus dem Verkehr gezogen. Die ertappten Männer begannen sich vor den Polizistinnen zu entkleiden.

Gegen 21.50 Uhr kam der Besatzung eines Streifenwagens auf der Düsseldorfer Straße in Mettmann ein Renault Kangoo entgegen, der den Beamten direkt ins Auge stach: Der Beifahrer saß auf dem Rahmen des geöffneten Fensters und lehnte sich mit seinem Oberkörper heraus. Mit der einen Hand hielt er sich am Dach des Wagens fest, in der anderen hielt er offenkundig eine Alkoholflasche.

Hintere Schiebetüren geöffnet

Die hinteren Schiebetüren des weißen Renaults waren während der Fahrt geöffnet, die beiden Insassen auf der Rückbank konsumierten ebenfalls Alkohol. Als der 27-jährige Fahrer den Streifenwagens bemerkte, beschleunigte er und versuchte durch ein schnelles Abbiegemanöver zu entkommen. Die vier Insassen sprangen auf einem Parkplatz aus dem Auto und versuchten noch wegzulaufen, konnten aber von den Polizistinnen gestoppt und kontrolliert werden.

Angetrunkene begannen sich auszuziehen

Dabei schrien die Männer die Beamtinnen nicht nur permanent an, sondern begannen sogar, sich vor ihnen auszuziehen. Daraufhin erteilten die Beamtinnen ihnen Platzverweise. Der Fahrer gab an, im Laufe des Abends Whiskey, Sekt und Bier getrunken zu haben und stimmte im weiteren Verlauf einem freiwilligen Atemalkoholtest zu. Dieser ergab einen Wert von etwa 1,2 Promille (0,56 mg/l).

Die Konsequenzen für den 27-Jährigen: Sein Führerschein wurde sichergestellt, der Wagen vorübergehend abgestellt. Außerdem musste er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 900 Euro zahlen. Auf ihn wartet ein Strafverfahren.

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