Unfall

Autofahrer bringt Radfahrerin beim Überholen zu Fall

Auf der Kuhlendahler Straße stürzte eine Rennradfahrerin bei einem Unfall in den Graben. Ein Autofahrer hatte beim Überholen viel zu wenig Abstand gehalten.

Auf der Kuhlendahler Straße stürzte eine Rennradfahrerin bei einem Unfall in den Graben. Ein Autofahrer hatte beim Überholen viel zu wenig Abstand gehalten.

Foto: Kreispolizei Mettmann

Neviges.  Ein Fiesta-Fahrer ließ beim Überholen einer Radfahrerin so wenig Abstand, dass er sie mit dem Außenspiegel berührte. Die Frau stürzte zu Boden.

Glück im Unglück hatte eine 56 Jahre alte Rennradfahrerin aus Essen am Montag, 13. Juli, gegen 18.40 Uhr bei einem Unfall auf der Kuhlendahler Straße. Trotz Gegenverkehrs hatte ein 46-jähriger Autofahrer aus Velbert die Frau mit seinem Ford Fiesta überholt. Dabei fuhr er so dicht an die Radfahrerin heran, dass er sie mit dem rechten Außenspiegel seines Fiestas touchierte. Die Rennradfahrerin verlor die Kontrolle über ihr Rad und stürzte in den Straßengraben.

Strafverfahren wegen Körperverletzung

Zum Glück trug die Frau einen Helm und wurde nicht schwer verletzt, sie kam jedoch mit Schürfwunden im Gesicht und Schmerzen in der Hüfte mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Nach ambulanter Behandlung konnte sie wieder aus der Klinik entlassen werden, gegen den Fiestafahrer leitete die Polizei ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung ein. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 1000 Euro. Die Kreispolizeibehörde Mettmann weist bei diesem Unfall, der für die Radfahrerin sehr viel schlimmer hätte ausgehen können, noch einmal auf die Abstandsregeln beim Überholen von Radfahrern hin: Innerhalb geschlossener Ortschaften müssen Autofahrer mindestens eineinhalb Meter Abstand halten, außerorts sind sogar zwei Meter Mindestabstand vorgeschrieben. Diese Vorschrift, so die Kreispolizei, sei eindeutig in Paragraph fünf Absatz vier der Straßenverkehrsordnung geregelt.

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