Ehrenamtliches Engagement

Bürgerverein Tönisheide braucht Hilfe für sein Bürgerfest

Bereiten mit Herzblut nach einem Jahr Pause das vierte Bürgerfest vor (v.l.): Bürgervereinsvorsitzende Monika Hülsiepen, Kassierer Kurt Hörter und der zweite Vorsitzende Stefan Atzwanger.

Bereiten mit Herzblut nach einem Jahr Pause das vierte Bürgerfest vor (v.l.): Bürgervereinsvorsitzende Monika Hülsiepen, Kassierer Kurt Hörter und der zweite Vorsitzende Stefan Atzwanger.

Foto: Ulrich Bangert

Tönisheide.   Der Bürgerverein Tönisheide organisiert im Sommer wieder ein Bürgerfest. Unterstützung ist gefragt: Der Verein hat ein tolles Programm geplant.

Der Bürgerverein Tönisheide ist wild entschlossen, nach der Pause im letzten Jahr in diesem Sommer wieder ein Bürgerfest auf die Beine zu stellen. Dazu braucht der Verein allerdings nicht nur fleißige Hände zum mithelfen, sondern vor allem Vereine, Institutionen und gerne auch Musikbands, die sich präsentieren. Interessenten sind am Mittwoch, 30. Januar, zum zweiten Vorbereitungstreffen ins evangelische Gemeindehaus an der Kuhlendahler Straße 34 eingeladen. Das Treffen beginnt ist um 19.30 Uhr.

Fest soll am Wochenende 6. und 7. Juli steigen

Als Datum für das mittlerweile vierte Bürgerfest wird der Wochenende 6. und 7. Juli ins Auge gefasst, so ist der Plan. Wenn sich genügend Interessenten melden und vor allem eine Band, die auch am Samstagabend spielt, könnte die Fete an beiden Tagen steigen. „Wenn nicht, dann stellen wir nur am Sonntag etwas Kleineres auf dem Kirchplatz auf die Beine“, sagt Monika Hülsiepen, 1. Vorsitzende des Bürgervereins. Auf keinen Fall soll das Fest noch einmal ausfallen, so wie im letzten Jahr.

Unklar ist, ob auch im Bürgerpark gefeiert wird

Unklar ist bisher, ob auch der Bürgerpark auf der anderen Seite der Kuhlendahler Straße genutzt wird. „Wegen des öffentlichen Nahverkehrs kann die Straße nicht komplett gesperrt werden“, erläutert der 2. Vorsitzende Stefan Atzwanger. Schon mehrmals stand auf dem Kirchplatz die große Musikbühne, im Bürgerpark haben sich die Vereine vorgestellt, doch ideal sei die Trennung durch die Kuhlendahler Straße nicht, so Monika Hülsiepen. „Mal schauen, Sonntags ist ja wenig Verkehr. Die Leute müssen halt aufpassen und über die Ampel gehen.“

Vereine können sich vorstellen und für sich werben

Auf jeden Fall sollten möglichst viele Vereine die Chance nutzen, sich hier zu präsentieren und kostengünstig Werbung für sich zu machen, meint Stefan Atzwanger. Ein bisschen mehr Resonanz könnte der Bürgerverein für sein Fest durchaus brauchen. Bisher machen die katholische und die evangelische Gemeinde mit, die katholische Kita sowie der Förderverein der Grundschule. Auch der ASV Tönisheide hat bereits zugesagt, die KG Zylinderköpp, die Feuerwehr sowie die Schützen der Kleinen Schweiz.

Organisatoren sind in Verhandlung mit Bands

„Velbert Marketing ist auch mit im Boot“, freut sich Stefan Atzwanger und hofft, dass sich auch in diesem Jahr wieder die ein oder andere Musikgruppe findet, die ordentlich für Stimmung sorgt. „Wir stehen in Verhandlung mit der Band Jet Set. Auch die Starlight Musical Academy oder Beiträge der örtlichen Musikschulen könnten wir uns vorstellen.“ Man sei für alles offen, wolle aber auch nicht in Konkurrent zum Nevigeser Dorffest auftreten, das am 6. Juli am Brunnenfest steigt. Atzwanger: „Wir wollen uns ja nicht gegenseitig die Besucher wegnehmen.“ Daher sei bisher fraglich, ob man auch eine Band für den Samstagabend bekomme.

Der Übeschuss aus den Einnahmen wird gespendet

Eine schöne Tradition seit dem ersten Bürgerfest 2011: Die Vereine geben ihre Einnahmen zur Finanzierung des Festes ab, den Überschuss bekommen die Fördervereine von Kitas. Monika Hülsiepen: „Das hat bisher immer prima funktioniert.“

<<<EIN ERSATZ FÜR DAS GEMEINDEFEST

  • Das erste Bürgerfest stieg im Sommer 2011. Veranstaltungsort war beim ersten Mal der Kirchplatz und die Kirchstraße. Der Ursprung liegt in einem ausgefallenem Kirchfest: Als die Gemeinden 2010 verkündeten, sie wollten ihr höchst beliebtes ökumenisches Pfarrfest nur noch alle zwei Jahre organisieren, sprang der Bürgerverein spontan ein.

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