Gastronomie

Café am Kirchplatz in Velbert-Tönisheide hat neuen Pächter

Freut sich: Frank Behrend, Geschäftsführer der Domizil Wohnfühlen GmbH, sieht die Übernahme des Cafés am Kirchplatz in Velbert-Tönisheide als einen Glücksgriff.

Freut sich: Frank Behrend, Geschäftsführer der Domizil Wohnfühlen GmbH, sieht die Übernahme des Cafés am Kirchplatz in Velbert-Tönisheide als einen Glücksgriff.

Foto: Alexandra Roth / FUNKE Foto Services

Neviges.  Das Café am Kirchplatz in Velbert-Tönisheide hat einen neuen Pächter. Im Frühjahr wird der Treffpunkt mit ein paar Neuerungen wieder öffnen.

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Vorbei die trüben Zeiten ohne Töttern bei Schwarzwälder Kirschtorte: In Tönisheide öffnet im Frühjahr 2020 nach zweijähriger Pause das beliebte „Café am Kirchplatz“. Neuer Pächter ist die Domizil Wohnfühlen GmbH, die unter anderem in Neviges das Seniorenheim Burgfeld an der Emil-Schniewind-Straße betreibt. „Wir sind aber nur Betreiber, das wird ein ganz normales Café für alle, natürlich auch für junge Leute“, beeilt sich Domizil-Geschäftsführer Frank Behrend zu sagen. Dass der Eingang barrierefrei ist, sei natürlich trotzdem ein riesiger Vorteil: „Klar, wir können dann auch von unserer Einrichtung aus mal einen Tagesausflug machen. Und unseren Senioren aus Tönisheide ein Stück Heimatgefühl geben.“

Café war ein Jahr lang geschlossen

Ein Jahr ist es her, dass Katie Nieding aus persönlichen Gründen das Café schweren Herzens schließen musste. Seitdem vermissen viele Tönisheider den beliebten Treffpunkt im Herzen des Ortsteils – auch wegen der großzügigen Terrasse. Domizil-Geschäftsführer Frank Behrend jedenfalls hat sich „sofort in dieses schöne Café verliebt“, wie er begeistert erzählt. „Ich hab auch nur Gutes darüber gehört, habe mich auch mit der früheren Pächterin unterhalten, sie hatte das ja sehr gerne hier betrieben.“ Daher will Domizil als neuer Pächter auch viel Bewährtes übernehmen und nur ein paar Kleinigkeiten ändern. „Wir werden hier nicht alles rausreißen, da ist ja noch Vieles gut, wir wollen nur ein bisschen neue Farbe reinbringen“, meint Frank Behrend.

Am Wochenende abends Bistro-Betrieb

Auch das Konzept wolle man im Groben übernehmen: „Es wird wieder tagsüber Frühstück geben und natürlich Kaffee und Kuchen.“ Am Wochenende schwebt dem Domizil-Geschäftsführer zudem „ein bisschen mehr Bistro“ als bisher vor, wie er sagt: „So, dass man auch Freitag oder Samstag abends mal einen Wein trinken kann, mit ein paar Snacks dazu, vielleicht Tapas, ein bisschen Musik dazu hören.“ Ein Bistro sei bisher nur am Wochenende geplant, könne aber auch ausgebaut werden: „Je nachdem, wie das läuft, wir müssen das erst einmal abwarten.“

Domizil-Büro öffnet nebenan

Direkt nebenan wird Domizil ein Büro für seinen Pflegedienst „Domizil mobil“ eröffnen. Auch darüber ist Behrend froh, man sei künftig auch in Tönisheide vertreten. Besitzer des Hauses ist „Bender Immobilien“, den Kontakt hat Wilbert Hager, Vorsitzender der Tönisheider Werbegemeinschaft, vermittelt. Als er von Frank Behrend auf das leerstehende Büro angesprochen wurde, brachte Wilbert Hager auch das direkt benachbarte Café am Kirchplatz ins Spiel. „Dann gab ein Wort das andere, es passte. Und wir haben wieder ein Café, das ist wichtig für Tönisheide, eine Bereicherung für unseren Ortsteil.“

Eröffnung für März 2020 geplant

Das Personal soll zum Teil aus der Domizil-Belegschaft kommen, „da freuen sich einige schon sehr, wir suchen aber auch noch Service-Kräfte“, so Frank Behrend. In Tönisheide hat sich die frohe Kunde schnell herumgesprochen. „Manche fragten schon, ob wir noch vor Weihnachten öffnen“, schmunzelt der Domizil-Geschäftsführer. Doch man wolle nichts überstürzen. „So eine Schankerlaubnis, die ist nicht ohne. Die 17 Punkte muss man erst einmal abarbeiten.“ Das soll, wenn alles glatt läuft, bis März 2020 geschehen sein.

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