Stadtteilkonferenz

Institutionen diskutieren neue Impulse für Neviges

Ein Teil der Altstadt, vom Domdach aus betrachtet. In der Stadtteilkonferenz werden alle möglichen Themen aus Neviges angesprochen.

Ein Teil der Altstadt, vom Domdach aus betrachtet. In der Stadtteilkonferenz werden alle möglichen Themen aus Neviges angesprochen.

Foto: Ulrich Bangert / FUNKE Foto Services

Neviges.  Auf der Stadtteilkonferenz tauschen sich Vertreter von Parteien, Schulen und Jugend-Institutionen über Angebote aus. Jedes Mal gibt’s was Neues.

Zweimal im Jahr organisiert das Stadtteilzentrum der Bergischen Diakonie eine Konferenz, auf der alle möglichen Institutionen aus Neviges ihre Ideen und Projekte vorstellen. „Das Interesse war groß, es kamen 25 Teilnehmer, darunter Vertreter diverser Parteien, aus den Schulen, Kitas, dem Jugendzentrum“, erzählt Sinja Großmann vom Stadtteilzentrum, und ihre Kollegin Regine Reimann ergänzt: „Von der Stadt war zum Beispiel die Jugendhilfe vertreten.“

Stadtfeste besser koordinieren

Gleich zu Anfang kam die Anregung aus dem Plenum, in Zukunft Stadtfeste und Aktionen der Bürgervereine besser zu koordinieren. „Es wurde ein größerer Austausch der Organisatoren gewünscht, um Überschneidungen zu verhindern und damit sich die einzelnen Feste nicht so knubbeln“, erläutert Regine Reimann.

Auf großes Interesse der Teilnehmer stieß ein neues Angebot des Stadtteilzentrums in Kooperation mit der Polizei am 19. November um 18 Uhr in den Räumen der Awo, Elberfelder Straße 21. Thema: digitale Medien im Kinder- und Jugendalter. „Zum Beispiel Mobbing im Internet oder die Frage, wie der Konsum digitaler Medien gesteuert werden kann“, erläutert Sinja Großmann. Da dieses Thema vielen Eltern unter den Nägeln brenne, wolle man damit auch in die Schulen gehen. „Wenn wir hier in unseren Beratungssprechstunden merken, dass Interesse für ein bestimmtes Thema besteht, dann picken wir uns das heraus und organisieren dazu eigene Veranstaltungen“, so die Sozialarbeiterin.

Erinnerungen aus der Heimat

Prima angelaufen sei zum Beispiel der Gesprächskreis „Meine Erinnerung, deine Erinnerung – alte Heimat Schlesien“, jeden zweiten Mittwoch im Monat um 14 Uhr im Familienzentrum Siepen in der Schillerstraße. Mittlerweile gestalten die Senioren die Nachmittage selbstständig, indem sie zum Beispiel alte Fotos mitbringen, Backrezepte aus der schlesischen Heimat austauschen oder Lieder vorschlagen. Man kann sich aber auch einfach bei einer Tasse Kaffee etwas erzählen, es gibt kein festes Programm. Nächster Termin: Mittwoch, 13. November.

Interesse an der neuen Gesamtschule

Groß war das Interesse des Plenums auch beim Thema neue Gesamtschule in Tönisheide. Petra Neuhaus, Lehrerin in der Schule für die Fächer katholische Religion und Kunst, habe betont, die Schule sei an einer Zusammenarbeit mit den anderen Institutionen aus dem Stadtteil interessiert, insbesondere auch mit dem Stadtteilzentrum. Noch nicht optimal geregelt sei der Transport der Schüler: Da der Schulbus immer sehr voll sei, wolle man jetzt prüfen, ob sich weitere Sonderbusse lohnten. Dass vor der Sonnenschule in der Goethestraße die Tempo 30-Zone missachtet werde, und das leider auch von einigen Eltern der Schulkinder, ärgerte Schulleiterin Ilka Powilleit.

Ulla Waßerloos, Mitarbeiterin der Stadtteilbibliothek, verwies auf das nächste Frauenforum in der Bibliothek am 13. November, 19.30 Uhr: Unter dem Motto „Codula Denninghoff erzählt“ gibt die Radio-Moderatorin einen Einblick in ihr Arbeitsleben.

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