Freizeit

Kinder hatten großen Spaß bei Pool-Party im Parkbad Velbert

Mal kurz Pause machen muss sein (v.l.) Glenn, Luca, Jan und Florian hatten viel Spaß bei der Party im Parkbad.

Mal kurz Pause machen muss sein (v.l.) Glenn, Luca, Jan und Florian hatten viel Spaß bei der Party im Parkbad.

Foto: Uwe Möller / FUNKE Foto Services

Velbert-Mitte.  Laute Bässe wummern durch die Halle, im Wasser spiegeln sich bunte Lichter: Pool-Party im Parkbad, Spaß hatten Kinder auch bei vielen Spielen.

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Auf die Plätze, fertig, Platsch! So klingt es im hell erleuchteten Parkbad. „Halt!“, ruft Lukas Borecki die aufgeregten Partygäste zur Ordnung. So einen Frühstart kann er nicht dulden, schließlich sollen alle die gleiche Chance haben, den großen, roten Salamander zu erklimmen, der in der Mitte des Beckens treibt. Im Parkbad war am Wochenende wieder Party angesagt, auf die Beine gestellt vom „Zephyrus Discoteam“ für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren. Neben Chlorgeruch und lauten Rufen ist die warme Schwimmbadluft am Abend daher auch mit energetischer Musik gefüllt. Um die Partyatmosphäre ganz abzurunden, hat das Pool-Party-Team Scheinwerfer mitgebracht, deren bunte Lichter sich im Wasser spiegeln.

Kinder sollen eine gute Zeit haben

Nils Schueler steht am Mischpult, von wo aus er einen guten Überblick über das Geschehen hat, und nimmt Musikwünsche entgegen. Er ist Geschäftsführer des „Zephyrus Discoteam“, das fast 250 Mal im Jahr an allen möglichen Bädern für die Kinder am Beckenrand steht. „Die Sparkasse hat uns eingeladen und wir haben das Programm auf die Beine gestellt“, erzählt er. „Unsere Aufgabe ist es, dass die Kinder schwimmen, tanzen, einfach eine gute Zeit haben.“

Team hatte viele Wasser-Spiele mitgebracht

Mit vielen Aktionen führt das vierköpfige Team heute durch den Abend, egal ob beim Teamwettbewerb oder in der großen Gruppe. Auch Lea (13) und ihre Freundinnen haben schon bei einigen der Spiele mitgemacht. „Die machen am meisten Spaß“, findet Lea, auch wenn der Erfolg vorerst ausgeblieben ist. „Sonst gehen wir eigentlich nicht auf Partys“, erzählt Vivienne (12), aber hier ins Schwimmbad kämen sie immer wieder gerne. Für Miriam und Laura waren bei der letzten Aktion leider nicht genügend Badekappen da, so dass sie es nicht in eine der Mannschaften geschafft haben. „Aber am besten sind ohnehin die großen Schwimmmatten“, ruft Miriam und springt wieder ins Wasser.

Sparkasse hatte Aktion ins Rollen gebracht

Zufrieden steht Jan Breitenbach von der Sparkasse HRV am Beckenrand, zusammen mit Matthias Stephany hat er die Aktion Pool-Party erst ins Rollen gebracht. „Die wenigsten können sich wohl noch daran erinnern, aber vor Jahren gab es so etwas schon einmal“, erzählt Stephany. Nach drei Jahren sei dann aber wohl die Luft raus gewesen und man habe eine kleine Pause eingelegt. Jetzt haben die jungen Wasserratten dieses Event wieder. „Für die älteren und jüngeren haben wir andere Programme“, erzählt Breitenbach, da habe nur eine solche Aktion gepasst. Außerdem sei man in dem Alter wenigstens schwimmsicher, meint Matthias Stephany lachend. „Aber die Hauptsache ist, dass sie heute alle zufrieden nach Hause gehen.“

Noch weitere Partys gewünscht

Das werden wohl auch Finn und Maxim und viele mehr. „Wenn es so etwas noch einmal gibt, bin ich wieder mit dabei“, ist sich der zehnjährige Maxi ganz sicher. Sein Freund war durch einen Brief des Knax-Klubs auf die Pool-Party aufmerksam geworden und hatte ihn einfach mitgeschleppt. Bei den gemeinsamen Spielen haben die beiden allerdings noch nicht mitgemacht. „Eigentlich bin ich voll der Draufgänger“, erzählt Finn, aber heute sei das Schwimmen allein genug. Es gibt noch eine wichtige Gruppe, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich wäre: „15 Schwimmer von der DLRG, vier Azubis und vier Leute vom Festpersonal“, zählt Badleiter Christian Streu auf. Die stehen heute alle am Beckenrand und passen auf, dass nichts geschieht. „Wir haben sogar einen Taucher, der unter den Schwimminseln durchtaucht und ein wachsames Auge auf die Kinder hat.“ Und auch, was sonst streng verboten ist, ließ er der Badleiter großzügig durchgehen: einfach vom Beckenrand springen, ist ja schließlich Party-Time.

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