Blaulicht

Polizei verhaftet bewaffneten Mann in Velbert-Langenberg

Der 28-Jährige, den die Polizei in Velbert-Langenberg verhaftet hat – war nicht nur stark betrunken, er hatte auch ein Gewehr und eine Axt im Auto.

Der 28-Jährige, den die Polizei in Velbert-Langenberg verhaftet hat – war nicht nur stark betrunken, er hatte auch ein Gewehr und eine Axt im Auto.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand / dpa

Langenberg.  Die Polizei hat in Velbert-Langenberg einen jungen Mann festgenommen. Nach einer Prügelei hatte er gedroht, mit einer Schusswaffe wiederzukommen.

Die Polizei hat am Dienstag nach einer Schlägerei einen bewaffneten Mann festgenommen. Gegen 19.20 Uhr gerieten ein 29-Jähriger und ein 28-Jähriger auf der Mühlenstraße in Streit. Die beiden Kontrahenten schlugen zunächst aufeinander ein. Dann drohte der jüngere lauthals, dass er sich nun mit einer Schusswaffe bewaffnen wolle. Der Mann ging zu seinem Auto und fuhr davon. Die Polizei suchte nach dem Flüchtigen und fand ihn kurz darauf in seinem Dacia auf der Kamper Straße. Die Beamten machten dem Mann deutlich, dass er anzuhalten habe – doch der fuhr einfach weiter. Dabei fuhr er gleich an zwei Ampeln über rot und touchierte später auf der Vogteier Straße einen Bordstein, wodurch er sein Auto beschädigte. Schließlich schafften es die Beamten, den 28-Jährigen auf der Frohnstraße zu stoppen und vorläufig festzunehmen. In seinem Auto fanden die Polizisten ein Gewehr und eine Axt auf dem Rücksitz. Sie stellten die Waffen sofort sicher. Da der Mann auch nach Alkohol roch, musste er einen Atemalkoholtest durchführen – der einen Wert „deutlich oberhalb der absoluten Fahruntüchtigkeit“ ergab, wie es im Bericht der Polizei heißt. Nun ordneten die Beamten noch eine Blutprobe an, beschlagnahmten den Führerschein und leiteten Strafverfahren unter anderem wegen Körperverletzung, Verdacht der Trunkenheitsfahrt und Verstoß gegen das Waffengesetz ein. Da der Zustand des 28-Jährigen nicht besonders gut war, zogen die Polizisten einen Arzt hinzu, der Mann musste anschließend in ein Krankenhaus. Die Kriminalpolizei und das Verkehrskommissariat Nord haben die weiteren Ermittlungen übernommen.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben