Buchveröffentlichung

Velberter Schätze aus der Hand einer Ex-Langenbergerin

Kunstpädagogin und -Historikerin Meike Schuster veranstaltete im Herbst 2015 einen Kunst-Buch-Kurs im Alldiekunst-Haus in Velbert-Langenberg. Nun ist ein Buch mit Texten erschienen, die sie für die WAZ Velbert geschrieben hatte.

Kunstpädagogin und -Historikerin Meike Schuster veranstaltete im Herbst 2015 einen Kunst-Buch-Kurs im Alldiekunst-Haus in Velbert-Langenberg. Nun ist ein Buch mit Texten erschienen, die sie für die WAZ Velbert geschrieben hatte.

Foto: Harald Wiegand

Langenberg.  Im Klartext-Verlag ist nun das Buch „Velberter Schätze“ erschienen: Die ehemalige Langenbergerin Meike Schuster schreibt über Denkmäler.

Ihre letzte Geschichte schrieb sie für Neviges: Im letzten Jahr ging die Wahl-Langenbergerin Meike Schuster zurück in ihre Heimat – das Frankenland. Doch bis dahin war die Kunstpädagogin in Langenberg vor allem bekannt durch ihre kenntnisreiche Unterstützung im Alldiekunst-Haus und ihre freiberufliche Tätigkeit für die WAZ Velbert.

Diese Tätigkeit brachte die 32-Jährige auch zu ihrem gerade erschienenen Buch „Velberter Schätze“, ein Band, in dem 30 Baudenkmäler und Kirchen aus allen drei Velberter Stadtbezirken vorgestellt werden. Die Artikel waren zuvor im Lokalteil der WAZ erschienen.

„Der Klartext-Verlag der Funke Mediengruppe hatte zuvor einen Band mit Hattinger Denkmälern herausgebracht“, das brachte Meike Schuster auf die Idee. Ihre Anfrage stieß sofort auf Interesse, so großes, dass es beinahe zu schnell für sie ging.

„Buch hätte unendlich viel dicker werden können“

„Das Buch hätte unendlich viel dicker werden können, wenn ich mehr Zeit gehabt hätte.“ Die hatte sie im Sommer des letzten Jahres dann kaum noch – denn die Wahl-Langenbergerin, die erst 2014 hierher gezogen war, wollte zurück nach Oberfranken. Obwohl sie hier „viele positive Menschen schätzen- und kennengelernt hatte“, wogen Familie und die Sehnsucht nach der Heimat schwerer.

Dennoch hat sie in ihren vier aktiven Jahren beim Verein Kunsthaus Langenberg – der sowohl das Alldiekunst-Haus als auch die Grundsteinkisten im Historischen Bürgerhaus betreibt – und auch bei der WAZ ihre Spuren hinterlassen. Die Fränkin, die Kunstpädagogik auf Magister und im Nebenfach Kunstgeschichte in Würzburg studierte, erarbeitete das kunstpädagogische Programm für die Grundsteinkisten, bekannt unter „Kunst4Kids“, das auch heute von Schulen und Gruppen gebucht werden kann. Auch diese Idee stammt aus ihrer Feder, erarbeitet und umgesetzt wurde sie dann zusammen mit Birgitt Haak und natürlich dem Vater der Grundsteinkisten – Norbert Bauer.

Ehrenamtliche Kunstführungen in Langenberg

Ehrenamtlich führte Schuster Kinder durch die Ausstellungen, sowohl im Wiemhof (Alldiekunst) als auch im Historischen Bürgerhaus, wo im Wandelgang die Grundsteinkisten seit 2016 als Dauerausstellung untergebracht sind. Auch in die ein oder andere Ausstellungseröffnung des Alldiekunst-Hauses führte Schuster kunstinteressierte Besucher ein und arbeitete zusammen mit Norbert Bauer an den Künstlerkontakten. „Dort eher in der Künstlervermittlung“, schränkt sie ein, das sei das, was sie auch jetzt wieder beruflich mache.

Arbeit in zwei oberfränkischen Städten

In Oberfranken arbeitet sie gleichzeitig in zwei Städten, zum einen als Journalistin und zum anderen als Museumspädagogin in zwei Burgmuseen in Plassenburg-Kulmbach. Mit den historischen Themen bleibt sie sich selbst und ihrem Studium treu. Und auch hier arbeitet sie an einem Vermittlungsprogramm für Kinder und Erwachsene.

In Ihrem Vorwort zu „Velberter Schätze“ blickt sie selbst noch einmal auf ihre Zeit in Langenberg und Velbert, auf ihre Erfahrungen und positiven Eindrücke zurück, in denen sich Meike Schuster intensiv mit ihrer fünfjährigen Wahlheimat Langenberg sowie Velbert und Neviges auseinandergesetzt hat.

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