Winterzauber

„Velberter Winterzauber“ punktet mit Vielfalt des Angebotes

Funk, Soul und Reggae brachte die Band „Babylon“ nach Velbert mit. Sie war nur ein Baustein in dem umfangreichen Live-Musik-Programm.

Funk, Soul und Reggae brachte die Band „Babylon“ nach Velbert mit. Sie war nur ein Baustein in dem umfangreichen Live-Musik-Programm.

Foto: Uwe Möller / FUNKE Foto Services

Velbert-Mitte.  Das kulinarische Angebot bestach bei dem „Velberter Winterzauber“ vor allem durch die große Vielfalt. Festival-Team musste mal eben improvisieren.

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Zu einem gelungenen Fest gehören vor allem zwei Dinge: gutes Essen und stimmungsvolle Musik. Das hat auch das Team des Street-Food & Music-Festivals längst erkannt und begeistert die Velberter nun schon zum zweiten Mal in diesem Jahr mit musikalischen und kulinarischen Angeboten.

Von Stand zu Stand bummeln

Markus Diederichs von Crêpes-In war bereits bei der Premiere im Juli dabei. Ihm hat es besonders die Größe des Offersplatzes angetan. „Wir haben eine richtige Dreiecksformation, so kann man von Stand zu Stand bummeln“, erklärt er. Auch wenn die große Bühne die Spitze dieser Pyramide bildet, sammeln sich die meisten Besucher anderswo. „Aus irgendeinem Grund zieht es die Menschen immer wieder zum Glühweinstand“, lacht Diederichs. Eigentlich war seine Hauptsaison schon nach Halloween vorbei und somit ist Velbert eher ein kleiner Zusatz. Aber „Crêpes gehen immer“, weiß Diederichs.

Die Akteure ergänzen sich

„Tatsächlich ist die Stadt nach dem Erfolg im Sommer wieder auf uns zugekommen“, erzählt Chris Habernoll von Street-Food-Music. Dieses Wochenende sei wegen des verkaufsoffenen Sonntags gewählt worden; dass auch noch Black Friday sei, sei purer Zufall. „Geschäfte und Festival spielen sich gegenseitig die Besucher zu“, weiß er, „so kann man sich wunderbar ergänzen.“

Ein harter Kern ist immer dabei

Etwa ein Dutzend Trucks ist beim dreitägigen Winterzauber mit dabei. Auch wenn die Stände ausgeschrieben werden, ist doch ein harter Kern bei jedem Festival mit von der Partie. Dazu gehört auch Cornelia Rautert, die an ihrem Stand „Mojo“ Kombinationen von Waffeln und Frozen Yoghurt anbietet. Es ist ihr erstes Mal in Velbert, doch der Freitag konnte sie noch nicht vollkommen überzeugen. „Es liegt nur selten an den Städten“, erzählt sie, „Das Wetter muss mitspielen und bei dieser Kälte bleibt man eben lieber zu Hause im Warmen.“ Dennoch ist sie recht zuversichtlich. „Wahrscheinlich werden die meisten mal kurz nach ihrem Wochenendeinkauf vorbeischauen.“

Herzhaftes gesellt sich zu Süßem

Wer sich unter Street-Food-Music nur eine winterliche Grillparty vorstellt, der hat weit gefehlt, denn die

Trucks punkten vor allem durch ihre Vielfalt. Spezialitäten aus aller Welt zaubern zumindest einen warmen Magen. Holländische Chimney-Cakes mit rumänischem Ursprung stehen neben Pita-Taschen und Kürbissandwiches oder indischen Spezialitäten. Neben herzhaftem Pulled Pork kommt aber auch das Süße nicht zu kurz.

Noch schnell eine Akustikgitarre gekauft

Während es beim Essen heiß her geht, gibt es bei der Musik Probleme. Nach einer Weile ist klar, warum Solokünstler David Lattendorf nicht auf der Bühne steht. Doch das Street-Food-Team lässt sich von einer Autopanne nicht aus der Ruhe bringen. „Das hatten wir so auch noch nie“, erzählt Habernoll, der die Sache mit Humor nimmt. Nachdem auf die Schnelle kein anderer Künstler gefunden werden kann, muss man eben improvisieren. Mit einer Akustikgitarre auf dem Schoss, die kurzerhand im nächsten Fachgeschäft gekauft wurde, ist es nun am technischen Leiter, die Stimmung zu retten. Später springt dann Mister Kibs mit seiner Band ein, bis abends die Funk-and-Soul-Reggae-Band „Babylon“ auftritt.

Erst einkaufen und dann auf den Offersplatz

Während die meisten Besucher vor den Temperaturen erst einmal in die Stadtgalerie flüchten, machen es sich Eveline und Reinhard Bialas-Preuß beim Glühwein gemütlich. „Die Kälte gehört eben zum Winter“, zuckt sie mit den Schultern und lacht. „Wir haben nirgendwo die Öffnungszeiten gefunden“, erzählt ihr Mann, „Da sind wir einfach mal so vorbeigekommen.“ Dass sie am Sonntag zurückkehren, steht für sie fest. Dann wird der Tochter die Stadtgalerie gezeigt, und nach dem Einkauf geht es zu den Ständen am Platz am Offers.

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