Warntag

23 Sirenen im Warsteiner Stadtgebiet auf Stand gebracht

Donat Ahle präsentiert die Platinen, mit denen die Sirenen im Stadtgebiet in Zukunft ausgestattet sind.

Foto: Sebastian Hahn

Donat Ahle präsentiert die Platinen, mit denen die Sirenen im Stadtgebiet in Zukunft ausgestattet sind.

Hirschberg.   Neue Anlagen in Allagen und LWL-Kliniken, Platinen in Hirschberg ausgetauscht. So schnell will Donat Ahle die Bürger im Notfall informiert wissen.

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Passend zum landesweiten Warntag in Nordrhein-Westfalen hat die Stadt Warstein die 23 bestehenden Sirenen im Stadtgebiet auf Stand gebracht. Zudem wurden zwei neue Anlagen in Allagen und an den LWL-Kliniken in Suttrop angebracht.

Geld eingespart

„Jede Anlage kostet zwischen 6000 und 7000 Euro: Wir hatten aber Glück, dass wir die alten Anlagen, als sie zwischenzeitlich nicht mehr Pflicht waren, nicht abgebaut haben. So konnten wir bei der Instandhaltung jede Menge Geld sparen“, erklärt Ordnungsamtsleiterin Roswitha Wrede. Gemeinsam mit Donat Ahle, stellvertretender Leiter der Warsteiner Feuerwehr, hat die Sanierung der Anlagen koordiniert.

Die letzten beiden Anlagen werden in Hirschberg an der Böckelmann- und an der Kurfürstenstraße mit einer neuen Platine versehen. Roswitha Wrede: „Donat Ahle verfügt über das technische Know-How, die Platinen zu installieren. Das hilft uns natürlich sehr weiter, weil er bei der Feuerwehr ja auch unmittelbar von ihnen profitiert.“

Leitstelle koordiniert Sirenen

Ausgelöst werden die Sirenen immer von der Leitstelle des Kreises Soest. Roswitha Wrede: „Ob Einsatzleitung oder Bürgermeister: Verschiedene Stellen sind befugt, der Leitstelle das Auslösen zu erlauben. Dabei können wir aber auch entscheiden, ob wir das gesamte Stadtgebiet oder nur einzelne Ortsteile oder Gebiete, wie beispielsweise das Möhnetal, warnen.

Donat Ahle ergänzt: „Beim Brand der Hartschaumfirma in Lippstadt hätten uns die Sirenen schon geholfen. Denn wie bekomme ich die Bürger mitten in der Nacht sonst informiert? Die Polizei, die mit Lautsprechern durch die Straßen gefahren ist, hätte eigentlich auch Atemmasken tragen müssen. Das geht aber schlecht, wenn man gleichzeitig über Lautsprecher kommunizieren muss.“

Informationen schnell streuen

Die Sirenen sollen in Zukunft dafür sorgen, dass die Informationen schnell und – durch verschiedene Warntöne – präzise verteilt werden. „In maximal 30 Sekunden sollten alle Personen informiert sein“, so Ahle.

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