Bilsteintal

Arbeiten an Jugendherberge in Warstein schreiten voran

Alte Jugendherberge im Bilsteintal: das Dach ist eingedeckt

Alte Jugendherberge im Bilsteintal: das Dach ist eingedeckt

Foto: Tanja Frohne

Warstein.  Von der anderen Seite des Bilsteintales sieht die Jugendherberge schon richtig gut aus, aber es ist noch eine Menge zu tun.

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Es geht vorwärts mit den Sanierungsarbeiten an der alten Jugendherberge im Bilsteintal. Nachdem Anfang April die Zimmererarbeiten an der Fassade und im Gebäude abgeschlossen werden konnten, stiegen die Dachdecker dem ortsbildprägenden Gebäude aufs Dach. Die alten Dachlatten wurden entfernt, neue Dachlatten und Folie angebracht und das Dach neu eingedeckt. Auch hier kann Vollzug gemeldet werden: „Das Dach ist wieder geschlossen – das ist das Wichtigste“, freut sich Stefan Enste, Geschäftsführer im Bilsteintal.

Lediglich die Schneefanggitter fehlen noch und ein paar Pfannen – hier war bisher der Dachdeckeraufzug im Weg.

Zimmererarbeiten abgeschlossen

Abgeschlossen sind auch die Zimmererarbeiten an der Außenfassade der Jugendherberge. Das Fachwerk wurde teilweise erneuert, die schadhafte Verbretterung in den Giebelbereichen ausgetauscht. „Die Gefache des Fachwerks müssen noch geschlossen werden“, erklärt Stefan Enste. „Das ist die nächste Maßnahme, die nunmehr begonnen werden kann..“

Die Gefache werden nicht mit gebrannten Ziegeln ausgemauert, sondern mit Lehmziegeln gefüllt, erläutert Alfred Bathe Sachgebiet Immobilien und Wirtschaftsförderung. Denn die Stadt Warstein ist Bauherr.

Kalkputz auf Außenfassade

„Das muss anschließend eine Zeit ruhen und aushärten. Danach werden die Gefache von außen mit einem Kalkputz versehen und anschließend gestrichen. Von innen werden die Gefache mit einem Lehmputz versehen.“ Auch das Gebälk des Fachwerks wird neu gestrichen.

Wenn die Außenarbeiten abgeschlossen sind, wird es im Innenbereich der Jugendherberge weitergehen. , erläutert Enste. Sind es im Außenbereich vor allem „Ile-Mittel“, kommt im Inneren „Leader“ zum Tragen. „Der Zeitrahmen ist durch die Bewilligungsbescheide der Bezirksregierung abgesteckt. Für die ILE-Mittel laufen in diesem Jahr die Fristen ab. Der beauftragte Architekt ist sich aber sicher die Arbeiten fristgerecht ausführen zu können.

Auch im Innenbereich hofft man indes, ein ordentliches Stück weiter zu kommen. „Die vorbereitenden Arbeiten sollen im Spätherbst abgeschlossen sein“, meint Enste. Dazu zählen etwa die Elektrik und Beleuchtung, aber auch die Fußböden und Wände. Denn zum Abschluss wird das Herzstück der Sanierung und Umgestaltung in Angriff genommen: die geplante Ausstellung, die sich auf zwei Stockwerke erstrecken wird. „Mit der Detailplanung wird in Kürze begonnen“, betont Stefan Enste. Themen werden die Urgeschichte und das Bilsteintal sein, auch der Höhlenbär wird ausgestellt und natürlich wird auch das Sikawild als Besonderheit im Arnsberger Wald thematisiert. „Es wird auch einen Erinnerungsraum geben, ähnlich wie im Freilichtmuseum, in dem die alte Jugendherberge inszeniert wird.“

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