Schulen

Bauausschuss erkennt Sanierungsbedarf an allen Schulen

Der Rüthener Bauausschuss besichtigt das Lehrschwimmbad im Gymnasium.

Foto: Manfred Böckmann

Der Rüthener Bauausschuss besichtigt das Lehrschwimmbad im Gymnasium. Foto: Manfred Böckmann

Rüthen.   Der Rüthener Bauausschuss besichtigte die Nikolausschule und das Lehrschwimmbecken des Gymnasiums. Überall müsste Geld investiert werden.

Konrektorin Astrid Falkenstein empfing die Mitglieder des Bauausschusses in der Eingangshalle der Nikolausschule. Ganz bewusst dort, denn genau da, so wünschen es sich Lehrer, Schüler und Eltern, sollte mit den Verschönerungen begonnen werden.

Die Decke neu, ein frischer Anstrich, damit sollte angefangen werden. Weiter gehen sollte es vor dem Sekretariat, schließlich ist dieser Bereich ein weiteres Aushängeschild der Schule. Auch Flure und Klassenräume würden sich über eine Auffrischung freuen, schließlich fördert eine schöne Lernumgebung die Lernbereitschaft. Und wenn dann doch Geld da wäre, blieben die Toiletten.

Dass in der Nikolausschule im Wesentlichen „lange Jahre nichts passiert“ ist, sahen die Ausschussmitglieder sehr wohl. Aber auch andere Schulen warten auf finanzielle Unterstützung. So besichtigte man zuvor das Hallenbad im Gymnasium, das von allen Schülern der heimischen Schulen – und der Bevölkerung – genutzt werden kann.

Hohe Kosten für Lehrschwimmbecken erwartet

220 000 Euro stehen pro Jahr in den nächsten Jahren aus dem Topf „Gute Schule“ zur Verfügung, erläuterte Bürgermeister Peter Weiken. Priorität bei der Nutzung der Mittel soll zunächst die Lehrküche in der Maximilian-Kolbe-Schule haben; danach könne es ans Lehrschwimmbecken gehen, was aber vermutlich mit Kosten von 400 000 Euro verbunden sei.

Anstriche fordert man nicht nur in der Nikolausschule. Auch Oestereiden und Kallenhardt würden sich darüber freuen. Zudem seien Investitionen an den Dächern und Fenstern erforderlich, auch wenn man das vielleicht auf den ersten Blick gar nicht sehe, so der Bürgermeister.

SPD fordert Prioritätenliste für Baumaßnahmen

Johannes Erling plädierte für die SPD dafür, dass alle Schulen saniert werden müssten – und da gälte es bis 2020 abzuarbeiten. Er hatte eine Prioritätenliste aufgestellt und forderte, der Ausschuss möge diesem Antrag zustimmen.

Damit hatten aber die übrigen Fraktionen so ihre Probleme. Aus ihrer Sicht sollte die Verwaltung zunächst weitere Informationen zusammentragen. Wichtig war Vorsitzender Annette Herbst-Köller (BG) auch ein „ungefährer Kostenrahmen“. Viele Maßnahmen fielen zudem im Rahmen der laufenden Verwaltung an, ergänzte Jürgen Augustinowitz (CDU). Er habe bei der Entscheidung, was in diesem Rahmen gemacht werden solle, „Vertrauen in die zuständigen Leute“.

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