GWK-Sitzung

Bei Kappensitzung in Warstein brennen die Lichter

Bei der GWK-Kappensitzung sind auch die Rampensäue aus Warstein mit dabei.

Foto: Alexander Lange

Bei der GWK-Kappensitzung sind auch die Rampensäue aus Warstein mit dabei. Foto: Alexander Lange

Warstein.   „Solang beim Lohmann die Lichter noch brennen. Solang die Wäster noch fließt und der Kirchturm noch steht. Ja, solang stirbt der Wöske nicht aus“, texteten die Rampensäue des Elferrates auf der Kappensitzung der Großen Warsteiner Karnevalsgesellschaft (GWK). Und sie behielten Recht. Bei Prinz Marc Lohmann und seiner Prinzessin Julia brannten nicht nur die Lichter, ihnen bot sich bei der Kappensitzung der GWK ein karnevalistisches Feuerwerk der besonderen Art: Mit Polonaisen, Tränen, Raketen und Stimmungskanonen.

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„Solang beim Lohmann die Lichter noch brennen. Solang die Wäster noch fließt und der Kirchturm noch steht. Ja, solang stirbt der Wöske nicht aus“, texteten die Rampensäue des Elferrates auf der Kappensitzung der Großen Warsteiner Karnevalsgesellschaft (GWK). Und sie behielten Recht. Bei Prinz Marc Lohmann und seiner Prinzessin Julia brannten nicht nur die Lichter, ihnen bot sich bei der Kappensitzung der GWK ein karnevalistisches Feuerwerk der besonderen Art: Mit Polonaisen, Tränen, Raketen und Stimmungskanonen.

Die GWK-Garden sowie die Prinzengarde des Jungkolpings Warstein ernteten stehende Ovationen für ihre Tänze. Tränenreich wurde es, als Alexandra Bamberg, Trainerin der GWK-Aktivengarde, mit Präsenten und Umarmungen verabschiedet wurde.

Kuhlmann erstmals in der Bütt

Doch schon der fünfte Programmpunkt der Kappensitzung durfte als „Premiere“ tituliert werden. Erstmals stand Michael Kuhlmann, Musiker der Spielleutevereinigung, passionierter Schützenbruder und Elferratsmitglied „in der Bütt“. Oder wie Kuhlmann es nannte, in seinem „zweiten Zuhause, der Warsteiner Sauerlandhalle“.

„Das ganze Leben ist eine Büttenrede“, scherzte Kuhlmann über das Dasein als Schützenkönig, über zerbrochene Kleiderschränke und „negative Folgen des Warsteiner Gerstensaftes“.

Stadtkapelle feiert mit Showauftritt Erfolge

Doch es sollte nicht die einzige Premiere sein: Mit einem Showauftritt lockte die Warsteiner Stadtkapelle die Gäste in der vollbesetzten Sauerlandhalle von ihren Plätzen. Kurzerhand übernahm Dirigent Sebastian Lenze die Moderation der Kappensitzung und feierte mit „seiner“ Stadtkapelle eine „Sitzung in der Sitzung“.

Als Anlehnung an den JuKa Belecke tanzte der „Kuh-Ka“ mit Regencapes und Schirmen, die Winzling-Garde aus Fabian Biermann, Roman Strugholz und Jonas Knülle präsentierte ihre Choreographie, ehe die Motzki-Coverband auf der Bühne gefeiert wurde. Eine Bereicherung für den Warsteiner Karneval, wie auch die Rampensäue, die im vergangenen Jahr Premiere feierten.

Kein Halten bei „Sechs Richtije“

In diesem Jahr erzählten sie die Geschichte von Schneewittchen (Lukas Figur). Die sieben Zwerge hinter den sieben Piusbergen entdecken das Schneewittchen, das aber wenig später von der gemeinen Königin auf Schloss Körtlinghausen vergiftet wird. Nur Prinz Luca Jansen kann das Schneewittchen mit einem herzhaften Kuss retten. Kaum einer, den es bei dem Auftritt der Rampensäue nicht schon von den Stühlen lockte.

Und für die Letzten gab es dann bei den „Sechs Richtije“ kein Halten mehr. Die Stimmungsband aus dem Herzen des Karnevals, aus Köln, heizte mit den Hits von Räubern, Kasalla, Höhnern und Co. die Warsteiner Sauerlandhalle ein. Zwerge, Tiger und Piraten stimmten Polonaisen an, auf den Tischen wurde getanzt und gefeiert. Unter ihnen das strahlende Prinzenpaar Marc und Julia Lohmann, die die Lichter noch bis in die frühen Morgenstunden brennen ließen.

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