Konzert

Benefizkonzert zum 80. für Rüthens Bürgermeister

Benefizkonzert anlässlich des 80. Geburtstags von Rolf Gockel: Dietmar Schütz, Gudrun Tollwerth-Chudaska, Rolf Gockel, Antonia Jütte.

Foto: Eva Frenz

Benefizkonzert anlässlich des 80. Geburtstags von Rolf Gockel: Dietmar Schütz, Gudrun Tollwerth-Chudaska, Rolf Gockel, Antonia Jütte. Foto: Eva Frenz

Rüthen.   Anlässlich des 80. Geburtstags von Altbürgermeister Rolf Gockel fand ein Benefizkonzert in Rüthen statt. Der Erlös geht nach Südost-Indien.

Anlässlich des 80. Geburtstags des Altbürgermeisters Rolf Gockel luden der Kulturring Rüthen und der Lions-Club Anröchte-Warstein-Rüthen am Sonntagabend zu einem abwechslungsreichen Benefizkonzert ein. Dass die Zuhörer das langjährige, vielfältige soziale Engagement Gockels schätzten, zeigte die voll besetzte Rüthener St. Johanneskirche. Pfarrer Bernd Götze hob in seiner Ansprache insbesondere Gockels musikalisches Engagement hervor, da das kulturelle Leben durch seine Initiativen blühe. Die Zuhörer erwartete ein hochkarätiges Konzert, dessen Spenden nach Südost-Indien gehen und für Schul- und Ausbildungsprojekte Verwendung finden sollen.

Duette aus Orgel und Alphorn

Gleich zu Beginn konnten die Zuhörer einem ungewöhnlichen Instrument lauschen, denn Rolf Gockel spielte mit Dietmar Schütz zwei Duette für Orgel und Alphorn. In der Ballade „The Spirit of Alphorn“ von H.-J. Sommer kam das Alphorn in der fließenden Melodie wunderbar zur Geltung. Im Gegensatz dazu standen die durchdringenden Alphornklänge im „Heilig“ von A. Wicky, so dass die Zuhörer das Klangspektrum des Alphorns genießen konnten. Seine Vielseitigkeit zeigte Schütz mit den Stücken „Gabriel’s Oboe“ und „The Rose“ auf. Aber auch die beiden bekannten Werke von J. Stanley, „Trumpet Voluntary“ und „Finale“, honorierten die Zuhörer mit gebührendem Applaus.

Eine weitere Künstlerin an diesem Nachmittag war die Sopranistin Gudrun Tollwerth-Chudaska, die von Rolf Gockel an der Orgel unter anderem bei den Werken „Lascia ch’io pianga“ und „Largo“ von G. F. Händel begleitet wurde.

Auch bei den wundervollen Sopran-Stücken „Agnus Dei“ von Mozart und dem „Ave Maria“ von Schubert zeigte Gudrun Tollwerth-Chudaska ihr besonderes Stimm-Timbre auf. Das Flötenensemble „Flaute anima“ intonierte das bekannte „Ave verum“ von C. Gounod, aber auch „Solveighs Lied“ aus der Peer Gynt Suite Nr. 2. Im Adagio und Allegro des „Concerto I“ von Händel harmonierten die Flötistinnen und bildeten den Klangteppich für eine sich im Verlauf entwickelnde Solo-Stimme.

Klassiker von Bach und Orgel-Solo

Den Kern des Benefizkonzertes stellte die Orgel dar, so dass Werke von Bach als „Klassiker“ der Orgelmusik nicht fehlen durften. So präsentierte Gockel als Orgel-Solo das bekannteste und meistgespielte Werk von Bach, die „G-Dur Fantasie“. Zum Abschluss zeigte Gockel noch einmal seine Brillanz beim „Praeludium und Fuge c-moll“ auf. Das facettenreiche Orgelwerk von Bach begann mit einer imposanten Melodie und entwickelte sich zu einem krönenden Abschluss des 90-minütigen Konzertes.

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