Schule

Beste Werbung für Rüthener Gymnasium

Auf Erkundungstour: Viertklässler lernen beim Tag der offenen Tür das Angebot des Friedrich-Spee-Gymnasiums kennen. Viele Fächer stellen sich mit Aktionen vor.

Auf Erkundungstour: Viertklässler lernen beim Tag der offenen Tür das Angebot des Friedrich-Spee-Gymnasiums kennen. Viele Fächer stellen sich mit Aktionen vor.

Foto: Armin Obalski

Rüthen.   Mit vielen Angeboten macht das Rüthener Gymnasium beim Tag der offenen Tür Werbung in eigener Sache. Eine Rolle spielt dabei auch ein Nusskuchen.

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Volles Haus im Friedrich-Spee-Gymnasium und das an einem Samstag: Nicht kollektives Nachsitzen war angesagt, sondern Tag der offenen Tür. In der alten Aula mussten sogar noch Stühle herbeigeschafft werden, um allen Viertklässlern und Eltern bei der Begrüßung durch Schulleiter Heinfried Lichte Sitzplätze zu verschaffen. „Wir wollen allen Viertklässlern, die sich vorstellen können das FSG zu besuchen, und ihren Angehörigen die Möglichkeit geben, unsere Schule kennen zu lernen“, so Lichte im WP-Gespräch. Damit diese sich umfassend – auch über Angebote anderer Schulen – informieren können, wurde sogar vom Termin am zweiten November-Samstag abgewichen. Dann lädt das Warsteiner Gymnasium zum Info-Tag ein.

Kinder sind direkt ein Teil der Gemeinschaft

Viel zu sagen gab es, außer bei den Informationsveranstaltungen über die Erprobungsstufe für die Eltern, nicht an diesem Vormittag. Die Angebote der Fachschaften, die neben den Lehrern auch Schüler der älteren Jahrgänge präsentierten, sprachen für sich. Zum Auftakt aber wurde gesungen: Die „Voice Kids“, der Unterstufenchor, appellierte mit einem Mini-Musical an das Gemeinschaftsgefühl. Geschrieben hatte den Text zu „Gemeinsam sind wir stark“ Chorleiterin Britta Schiller und die Schülerinnen und Schüler brachten ihn so überzeugend rüber, dass sich auch die kleinen Gäste schon wie ein Teil dieser Gemeinschaft fühlen konnten.

Mit einem Entdeckerpass ausgerüstet, machten sich die Viertklässler aus Rüthen und den Nachbarkommunen auf den Weg, „die Vielfalt der Schule kennenzulernen“, wie Heinfried Lichte erklärte. Und die ist ebenso groß, wie die Zahl der Räume und Gänge in Alt- und Neubau. Aber überall standen hilfsbereite Schüler bereit, um den Gästen den Weg zu weisen und Fragen zu beantworten.

Physikalisches Phänomen lässt Tüten schweben

Kleine Experimente machten Spaß auf Fächer wie Physik wo, verursacht durch Reibungselektrizität, Plastiktüten und Spinnen aus Alufolie wie magisch durch die Luft schwebten. Dass eine alte Sprache auch ihre modernen Seiten hat, speziell was die Lernmethoden betrifft, erfuhren die Grundschüler bei der Fachschaft Latein: Hier kommen nicht nur beim Vokabellernen Tablet-Computer zum Einsatz. Im Technik- und Informatikraum konnten sich die jungen Gäste als Programmierer versuchen und mit wenigen Schritten einen Lego-Roboter durch das Klassenzimmer fahren lassen. Ganz praktische Erfahrungen nahmen sie aus den Chemie-Vorführungen mit – etwa die, dass sie niemals mit Wasser löschen sollten, wenn Fett auf dem Herd Feuer gefangen hat.

Das Erleben von Mathematik hatte sogar eine leckere Komponente: Die Grundschüler durften sich den Kopf darüber zerbrechen, wie sich der ebenso reale wie mathematische Nusskuchen mit drei Schnitten in acht gleich große Stücke teilen ließ. Der praktische Beweis erfolgte samt Verzehr am Ende der Veranstaltung.

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