Krimilesung

Blutige Geschichten ziehen Zuhörer in Allagen in ihren Bann

KöB Allagen: Krimiabend.

Foto: Gabi Alz

KöB Allagen: Krimiabend. Foto: Gabi Alz

Allagen.   Spannende Geschichten und gute Vorleser sorgen bei der Kriminacht der KöB Allagen für gute Unterhaltung. Das Pfarrheim wurde zum Tatort.

Auch die zweite Krimilesung der Katholischen öffentlichen Bücherei Allagen war wieder ein voller Erfolg. Beim Flackern der Kerzen stand dieses Mal das Pfarrheim als Tatort im Mittelpunkt.

Bevor sich die Zuhörer es sich mit den „Mördern“ bequem machen konnten, gab es Nervennahrung in Form eines Begrüßungscocktail. Als dann die Vorspannmusik von Klaus Doldinger zum Tatort erklang, ging es los.

So wurden die Zuhörer auf die erste Krimilesung von Siegfried Arens aus dem Buch „Der Totenzeichner“ von Veit Etzold eingestimmt. Ein Leichenfund gibt der Polizei in Berlin Rätsel auf. Mysteriöse Zeichen wurden dem Opfer in die Haut geritzt. Bei der Obduktion kommen weitere Details an Licht.

Krimireise führt über Berlin bis nach Warstein

„Harter Tobak“, kommentierte das Moderatorenteam Eva Simon und Ulla Bräcker den sehr blutigen Beginn, der in Berlin spielte. „Wir freuen uns jetzt mit euch auf eine spannende Krimireise.“

Von Berlin zur wahren Hauptstadt nach Warstein ging es mit dem „verrückten Buchhändler aus Warstein“. „Im vergangenen Jahr habe ich mich nicht aus der Deckung getraut, aber heute ist es soweit. Ich habe drei Kurzkrimis aus meiner eigenen Feder. Wir stimmen ab, welchen ich lesen soll“, so Bernhard Dust. Die Abstimmung viel auf „Fleischeslust“. „Da bin ich auch viel textsicherer“ versicherte Dust.

Der Kurzkrimi spielte im Legoland, „Fifty Shades of Klinker“, wo ein Ehemann verschwindet. Hauptkommissar Otte nimmt die Nachbarn ins Visier – Extremgriller, was vielleicht erklären mag, dass die Verantwortlichen in Allagen das Finger-Food-Buffet erst später frei gaben.

Polnische Pflegekraft im Sauerland erstochen

Siegfried Kutscher las aus dem Buch „Nichts wie es war“ von der Mendener Autorin Kathrin Heinrichs. In einem Sauerländer Dorf wird eine polnische Pflegekraft erstochen. Von ihrem demenzkranken Patienten, so scheint es. Sein Freund Anton kann das nicht glauben. Die spannende Tätersuche beginnt.

Mucksmäuschen still war es bei „Im Wald“ von Nele Neuhaus, gelesen von Antonius Münstermann. In einem Wald mitten im Taunus geht ein Wohnwagen in Flammen auf. Aus den Trümmern wird eine Leiche geborgen. Zunächst wird wegen Brandstiftung, doch bald auch wegen Mordes ermittelt. Und es bleibt nicht bei einer Leiche...

Zuschauer mit Krimi-Quiz in Programm einbezogen

Heinrich Münstermann las „Die Sippe“ von Marc-Oliver Bischoff. Katharinas bisheriges Leben gerät aus der Bahn, als sie Opfer eines Überfalls wird. Zeitgleich erreicht sie der Hilferuf ihrer Schwester, die dann spurlos verschwindet.

Bei dem Buch von Samuel Bjork „Engelskalt“, gelesen von Cedrik Schmitt, geht es um ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals hat mit der Aufschrift „Ich reise allein“.

Zwischen den Lesungen bezog Adalbert Simon die Zuhörer in ein Krimiquiz ein, für Getränke sorgten die „Giftmischer“ Holger Enste, Katja und Lisa Simon. Eine rundum gelungene Lesenacht sorgte so bei allen Krimifans für wahre Begeisterung. Die passende Lektüren konnten anschließend am Büchertisch von Bernhard Dust gekauft werden.

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