Straßenbau

Darum sind Straßenbauer in Rüthen gut beschäftigt

Straßenbauarbeiten in Brandisstraße, Röinghstraße und Industriestraße Möhnetal.

Foto: Armin Obalski

Straßenbauarbeiten in Brandisstraße, Röinghstraße und Industriestraße Möhnetal. Foto: Armin Obalski

Rüthen.   Über eine Million Euro fließt in Sanierung und Ausbau dieser Straßen. Im Winter sollen alle Arbeiten beendet sein. Diese Straßen sind im Fokus.

Auch wenn die Großbaustelle für die beiden Kreisverkehre mit Ausnahme des Abzweigs Oesterntor seit einer Woche weitgehend abgeschlossen ist, wird an Rüthens Straßen weiter fleißig gebaut. Über eine Million Euro fließen in Sanierung und Ausbau von Brandisstraße, Röinghstraße und Industriestraße Möhnetal in der Kernstadt. Spätestens vor dem Winter sollen alle Maßnahmen abgeschlossen sein. „Es gibt weiterhin viel zu tun“, sagt Andreas Janning, Stadtwerkeleiter und außerdem bei der Stadt für den Tiefbau zuständig, für die drei Maßnahmen, die im April angelaufen sind.

Brandis- und Röinghstraße

Seit April laufen die Arbeiten an Brandis- und Röinghstraße. Bereits erneuert wurde in der Brandisstraße der schadhafte Abwasserkanal, der zuvor sogar teilweise über Privatgrundstücke verlief und nun komplett in die Straße verlegt wurde. Auch die Wasserleitung wurde laut Andreas Janning bereits erneuert, so dass nun die Umbindung der Hausanschlüsse erfolgen kann. Anschließend ist der Straßenbau an der Reihe. Die Fahrbahn wird wieder asphaltiert, aber etwas schmaler als bisher, die Gehwege werden als gepflasterte Seitenstreifen angelegt, allerdings wegen des geringen Straßenquerschnitts höhengleich und somit überfahrbar.

Parallel zu diesen Arbeiten wird in der Röinghstraße bereits der vorhandene Mischwasserkanal saniert, allerdings in geschlossener Bauweise im so genannten Inlinerverfahren. Das heißt, dass dafür die Straßendecke vorerst nicht aufgebrochen, der vorhandene Kanal nicht ausgetauscht werden muss. Auch diese Straße erhält eine neue Asphaltdecke sowie gepflasterte Gehwege, die sich aber mit einem Rundbord von der Fahrbahn abheben. In einem Teilbereich wird der vorhandene Gehweg auf die andere Straßenseite verlegt, weil sich hier überwiegend die Hauseingänge befinden.

Vor dem Winter sollen die Arbeiten an beiden Straßen beendet werden. Kostenpunkt für die Kanal-, Leitungsbau und Straßenbau: 700 000 Euro.

Industriestraße Möhnetal

Von unzähligen Schlaglöchern übersät ist noch die Industriestraße Möhnetal. Dort ansässige Unternehmer beklagen „unhaltbare Zustände“. An deren Beseitigung wird gearbeitet – und zwar am südlichen wie nördlichen Arm. Auf einer Länge von 720 Metern ist laut Andreas Janning bereits eine Wasserleitung neu eingebaut worden. Anschließend steht die Sanierung der Fahrbahndecke an, wobei diese zunächst abgefräst, dann ein Armierungsgewebe aufgebracht und eine neue Deckschicht aufgezogen wird.

Im wesentlich schmaleren nördlichen Teil wird anschließend ein Regenwasserkanal gebaut. „Bisher ist dort gar keine Straßenentwässerung vorhanden“, berichtet Andreas Janning. Anschließend steht auch hier der Straßenbau mit dem Aufziehen einer neuen Fahrbahndecke an. Am augenfälligsten ist bereits jetzt, dass zwischen beiden Armen eine Verbindungsstraße angelegt wird. Sowohl südlicher wie nördlicher Teil sind bislang Sackgassen mit dem Unterschied, dass der Nordteil über keinerlei Wendemöglichkeit verfügt. Das wird durch die 100 Meter lange Trasse, die über ein städtisches Grundstück führt, behoben. „Dadurch sind einige Unternehmen in Zukunft besser erreichbar“, berichtet Janning.

Die Baumaßnahme im Möhnetal soll im Herbst abgeschlossen sein. Die veranschlagten Gesamtkosten: 390 000 Euro.

Folgen Sie der Westfalenpost Warstein auch auf Facebook.

Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik