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Das bietet das Programm im Museum Haus Kupferhammer

Stellen das Programm für das 2. Halbjahr 2018 im Haus Kupferhammer vor: Bernhard Enste, Dorothee Mues, Ferdi Lürbke und Paul Köhler (von links)

Foto: Tanja Frohne

Stellen das Programm für das 2. Halbjahr 2018 im Haus Kupferhammer vor: Bernhard Enste, Dorothee Mues, Ferdi Lürbke und Paul Köhler (von links) Foto: Tanja Frohne

Warstein.  Für das zweite Halbjahr 2018 haben die Freunde und Förderer des Museums Haus Kupferhammer viel geplant. Es geht nicht nur um Kunsthistorie.

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Ein ansprechendes Programm mit zehn Veranstaltungen haben die Freunde und Förderer des Museums Haus Kupferhammer für das zweite Halbjahr 2018 zusammengestellt. Bei der Planung dieses Programms, das kunsthistorische, spirituelle und heimatkundliche Vorträge ebenso umfasst wie Ausstellungen, ein Konzert und eine Lesung, habe man besonders auf Seriosität und Qualität geachtet, betonte Vorsitzender Bernhard Enste bei der Vorstellung. „Wir wollen unterschiedlichste Interessen berühren.“

Ausstellungen

Los geht es mit einer Ausstellung, die den Warsteinern in Bildern die Partnerstadt Wurzen näher bringen soll. Die Ausstellung, die im Rahmen einer Matinee eröffnet werden soll, zeigt Arbeiten des Wurzener Fotografen Raymund Töpfer. Dieser zeigt in Schwarz-Weiß-Bildern keine Stadtansichten, sondern Menschen, die in Wurzen leben – etwa Handwerker bei der Arbeit. Komplettiert wird die Ausstellung durch Schülerarbeiten des Wurzener Gymnasiums. „Ich könnte mir vorstellen, dass manche Lehrer und Schüler die Ausstellung besuchen, um zu gucken, was anderswo im Kunstunterricht gemacht wird“, meinte Enste.

Ein besonderes Highlight dürfte die Ausstellung „Leben im Bett – Lesen, Essen, Wanzen jagen“ werden, die dritte große Wanderausstellung des Landschaftsverbandes, die in den Räumen des Heimatmuseums gezeigt wird. Gezeigt werden unterschiedlichste Aktivitäten im Bett nach dem Motto „Alles außer schlafen“. Ermöglicht wird ein Einblick in die Geschichte des Bettes als ein besonderer spezifischer Ort. Dass diese LWL-Ausstellung in Warstein zu sehen sein wird, sei auch eine Anerkennung seitens des Landschaftsverbandes, betonte Enste.

Klänge des Jagdhornbläserkorps Hirschberg und ein Vortrag zur höfischen Jagd im Arnsberger Wald machen Lust auf die Eröffnung der Ausstellung mit fast 60 Kupferstichen des Malers Johann Elias Ridinger, die die Kupferhammerfreunde aufwändig haben renovieren lassen und die ebenfalls Jagdszenen zeigen. „Das ist ein Schatz, den wir noch nie gezeigt haben“, betonte Paul Köhler.

Museumsserenade

Einen anderen Schatz, nämlich den neu gestalteten Innenhof, können Besucher bei der vierten Museumsserenade erleben. Freunde der Blasmusik kommen beim Open-Air-Konzert der Stadtkapelle und des Jugendorchesters voll auf ihre Kosten. Nun muss nur noch das Wetter für einen schönen Abend passen.

Vorträge

Das Kirchspiel Mülheim steht im Mittelpunkt eines Vortrages von Ortsheimatpfleger Willi Hecker – der Auftakt einer Reihe, bei der die Ortsteile im Fokus stehen sollen. „Unser Gedanke war, dass man viel zu wenig über die einzelnen Ortsteile weiß“, erläuterte Enste. Dies solle sich durch die Vorträge ändern, die einen Bogen von der Vergangenheit bis zur Gegenwart schlagen.

Über die Wilhelmshütte wird Dietmar Lange referieren. Auch, wenn das Unternehmen bereits 1967 in Liquidation ging, ist die Erinnerung an die Hütte zwischen Warstein und Suttrop noch präsent. So werden auch Zeitzeugen zu Wort kommen, die in der Warsteiner Hütte gearbeitet haben.

Über seine Wanderung über den Camino del Norte, den spanischen Küsten-Jakobsweg, wird der Warsteiner Jürgen Müller berichten. „Dieser Camino ist bei den Pilgern gar nicht so bekannt“, so Ferdi Lürbke. Das wird sich nach dem Vortrag mit faszinierenden Bildern von dem landschaftlich spektakulären Weg, aber auch über Begegnungen mit Pilgern sicherlich ändern.

Besichtigung

Unter dem Motto „Spirituelle Orte in der Region“ steht ein Besuch der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede auf dem Programm. Geboten wird eine zweistündige Führung durch Kirche, Gebäude und Garten, anschließend besteht die Möglichkeit zum Besuch der Klostergaststätte.

Literatur

Vor zwei Jahren hat sie aus ihrem Buch „Rosen im Dezember“ vorgelesen, nun wird die Belecker Autorin Betty Römer-Götzelmann aus ihrem zweiten Buch „Im Land von Kartoffeln und Stippe“ vortragen, das sich mit ihren Erlebnissen nach 1945 beschäftigt.

Beschlossen wird das Programm mit Literaturvorschlägen, vorgestellt von Cordula Hölting und Monika Lange. „Der eine oder andere sucht sicher noch eine Inspiration fürs Weihnachtsfest“, meinte Enste.

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