Arbeitsmarkt

Deutlich mehr Jugendliche in Warstein und Rüthen ohne Job

Die Agentur für Arbeit vermeldet Arbeitslosenzahlen für den Juli: In Warstein und Rüthen gibt es deutlich mehr Arbeitslose als noch im Vormonat.

Die Agentur für Arbeit vermeldet Arbeitslosenzahlen für den Juli: In Warstein und Rüthen gibt es deutlich mehr Arbeitslose als noch im Vormonat.

Foto: Carsten Rehder / dpa

Warstein/Rüthen.  Die Arbeitslosigkeit in Warstein und Rüthen ist mit Beginn der Sommerferien spürbar angestiegen – vor allem bei jungen Menschen.

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Die Arbeitslosigkeit in Warstein ist im Juli auf den höchsten Stand seit Februar gestiegen. 649 Menschen waren auf der Suche nach einem Job – 42 mehr als im Juni und 29 mehr als vor einem Jahr.

In Rüthen waren im Juli 189 Menschen arbeitslos gemeldet, 15 mehr als einen Monat zuvor. Im Vergleich mit dem Vorjahr ist hier aber weiterhin ein leichter Rückgang zu verzeichnen: Im Juli 2018 waren 192 Arbeitslose registriert.

Anstieg bei der Jugendarbeitslosigkeit

Für beide Städte zusammen ergibt sich damit eine Arbeitslosenquote von 4,1 Prozent (+0,2 gegenüber dem Juni). Damit hält der Bezirk Warstein/Rüthen den Bestwert im Kreis Soest, in dem die Arbeitslosenquote insgesamt fünf Prozent beträgt.

Besonders deutlich angestiegen ist die Arbeitslosigkeit mit dem Beginn der Sommerferien bei Jugendlichen. 100 der insgesamt 838 Arbeitslosen in den beiden Städten sind jünger als 25 Jahre, 40 mehr als noch im Juni und sogar 60 mehr als vor einem Jahr.

Mehr freie Stellen in Warstein und Rüthen

„Es wiederholt sich in jedem Jahr: Die Arbeitslosigkeit junger Menschen steigt nach Schul- und Studienende sowie nach dem Abschluss der Ausbildungen“, fasst Oliver Schmale, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Meschede-Soest, die derzeitige Entwicklung zusammen.

Gewachsen ist auch die Zahl der freien Stellen: 474 Jobs haben die Unternehmen in Warstein und Rüthen zu vergeben (+6,3 Prozent gegenüber dem Juni).

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