Westfalen Tour

Discgolfer aus NRW messen sich im kallenhardter Rabennest

Beim Discgolf im kallenhardter Rabennest messen sich 59 Spieler aus ganz NRW gegeneinander.

Foto: Johanna Frenze

Beim Discgolf im kallenhardter Rabennest messen sich 59 Spieler aus ganz NRW gegeneinander.

Rüthen.   Discgolf – ein unbekannter Sport. Wir haben die 59 Spieler aus ganz NRW im kallenhardter Rabennest getroffen und gefragt, was sie fasziniert.

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Discgolf-Spieler aus ganz Nordrhein-Westfalen trafen sich am Samstag im Kallenhardter Rabennest, um sich zu messen.

Warum?

Grund ist die „Westfalen Tour“, die an jedem zweiten Samstag im Monat stattfindet. Ausrichter ist jedes Mal ein anderer Verein in einem anderen Ort. Im August war der LFC Laer 06 Discgolf-Verein aus Bochum Ausrichter. Und entschied sich für Kallenhardt. „Wir fanden es ganz schön hier und sind von der Atmosphäre angetan“, so Sina Burstyn-Homann.

Wer?

59 Spieler nahmen am Wochenende an dem Turnier teil. Aufgeteilt wurden sie in zwölf verschiedene Gruppen zu je fünf Personen. „Man lernt hier schnell neue Menschen kennen, die immer sehr hilfsbereit und aufgeschlossen sind“, so der Tenor.

Wie?

Ziel des Discgolfs ist es, den festgelegten Parcours in dem Kallenhardter Wald mit so wenig Würfen wie möglich zu beenden. Dabei sollen die Discgolfscheiben getroffen werden. Am Ende des Nachmittags wurden die einzelnen Würfe der Bahnen zusammengezählt und die Sieger mit einer Siegerurkunde geehrt. Am Ende des Jahres erfolgt eine Siegerehrung für die Gesamtjahresbesten.

„Im Vordergrund stehen jedoch hauptsächlich das Miteinander und der Spaß“, so Sina Burstyn-Homann. Der Sport bietet die Möglichkeit, neue Menschen kennenzulernen in jedem Sinne – besonders bei der Westfalen Tour: Die Gruppen werden immer wieder neu gemischt, sodass man bei einem einzelnen Turnier bereits viele neue Mitspieler kennenlernen kann.

Wo?

Besonderer Dank galt der Familie Kaiser, die das Rabennest in Kallenhardt betreibt. „Sie hat uns sehr bei der Planung und Ausführung des Turniers unterstützt und stellt uns den Parcours zur Verfügung“, so Sina Burstyn-Homann.

Und das Besondere?

Die Spieler finden die Spannung natürlich toll. Aber auch die Bewegung an der frischen Luft. „Der Sport ist sehr wetterabhängig, aber man kann hier viel Zeit an der frischen Luft verbringen und dabei auch die Landschaft erkunden“, so Burstyn-Homann. Besonders gut geeignet sei der Sport für die ganze Familie.

Am Westfalenturnier selbst nahmen Menschen aller Altersstufen teil. Alles, was zur Teilnahme benötigt wird, sind Discgolfscheiben. „Die kann man sich natürlich auch an den jeweiligen Orten gegen eine kleine Gebühr ausleihen“, so Sina Burstyn-Homann.

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