Euthanasie-Serie

Euthanasie - Verbrechen mit 1576 Opfern aus Warstein

Warstein.   Behindert, geistig krank, psychisch eingeschränkt. Hunderttausende Menschen fielen der Euthanasie in der NS-Zeit zum Opfer, mehr als 1500 davon kamen aus der Warsteiner Provinzialheilanstalt.

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Ab 1934 wurden etwa 700 bis 800 Patienten aus Warstein unfruchtbar gemacht, um ihre Krankheiten auszumerzen. Ein Vorbote der Euthanasie, die dann 1939 durch einen Erlass Adolf Hitlers eingeläutet wurde. Zwischen 1940 und 1943 wurden 1576 Frauen und Männer aus Warstein verlegt. Mit Güterzügen wurden sie nach Weilmünster, Herborn oder Eichberg gebracht. Von dort aus ging es in den berüchtigten „grauen Bussen“ nach Hadamar, der nationalsozialistischen Tötungsanstalt. Dort starben sie in der Gaskammer, durch falsche Medikation oder Mangelernährung.

Doch die Euthanasie-Verbrechen blieben nicht unentdeckt. Bevölkerung und Kirche erhoben ihre Stimme und kämpften gegen die Aktionen.

Doch wer wusste in Warstein von den Verbrechen? Wer leistete Widerstand? Wie reagierten Pastor Lorenz Pieper, die Ordensschwestern und Direktor Petermann auf die Euthanasie?

Seelsorger der Warsteiner Heilanstalt und Hitlers Freund: Der Anstaltspfarrer, der zum Euthanasie-Gegner wurde.

Vinzentinerinnen stehen für Nächstenliebe bis zum Ende Die Euthanasie bildet ein dunkles Kapitel in der Geschichte der heutigen LWL-Klinik Warstein. Doch die Vinzentinerinnen waren ein Lichtblick.

Der Schicksalsrichter kommt ohne Strafe davon Dr. Heinrich Petermann führte die Warsteiner Heilanstalt während der Euthanasie. Mit Assistenzarzt Stolze entschied er über Leben und Tod.

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