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Polizei spricht 16 Platzverweise auf Allerheiligenkirmes aus

Erhöhtes Einsatzgeschehen auf der Soester Allerheiligenkirmes.

Foto: Tom Thöne (Archiv)

Erhöhtes Einsatzgeschehen auf der Soester Allerheiligenkirmes. Foto: Tom Thöne (Archiv)

Soest.  Polizei stellt Anzeigen wegen Körperverletzung aus. Der Zoll führt unter Schaustellern eine Razzia durch: 30 Verdachtsfälle auf Schwarzarbeit.

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Auch am Donnerstag strömten die Besucher von nah und fern auf das Gelände der 680. Allerheiligenkirmes und den Pferdemarkt. Dort stieg besonders ab den Abendstunden und frühen Morgenstunden das Einsatzaufkommen für die Polizei und den Zoll deutlich an.

Dies war auch auf dem steigenden Alkoholkonsum geschuldet. Die Beamten schrieben neun Anzeigen wegen Körperverletzungsdelikten, dreimal wurden Diebstähle angezeigt. Ebenfalls drei Anzeigen wurden wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, gegen das Waffengesetz und wegen Widerstand und Beleidigung von Polizeibeamten geschrieben.

Betretungsverbot für das Kirmesgelände

Sieben Besucher wurden zur Verhinderung von Straftaten oder Hilflosigkeit ins Polizeigewahrsam eingeliefert. 16 Personen wurden Platzverweise ausgesprochen. Ein 40-jähriger Soester erhielt ein Betretungsverbot für das Kirmesgelände bis einschließlich Freitag.

Gegen 21 Uhr stürzte am Donnerstag ein 48-jähriger Mann aus Bad Sassendorf beim Aussteigen aus einem Fahrgeschäft in der Nötten-Brüder-Wallstraße in den Innenring des Aufbaus. Er wurde durch Rettungskräfte geborgen. Der alkoholisierte Mann wurde anschließend mit dem Rettungstransportwagen in ein Krankenhaus gebracht.

Verstöße gegen das Waffengesetz

Die Verstöße gegen das Waffengesetz resultierten aus Kontrollen, bei denen bei jungen Männern im Alter von 17 und 19 Jahren ein Schlagring, ein Einhandmesser und ein Wurfmesser aufgefunden und sichergestellt wurden. Gegen 17.30 Uhr kontrollierten die Beamten eine Gruppe junger Männer an dem Autoscooter an der Wiesenstraße, weil dort deutlicher Cannabisgeruch festgestellt wurde.

Gegen einen 18-jährigen Mann aus Werl, der sich gerade einen Joint anstecken wollte, wurde eine Anzeige gefertigt. Bei der Durchsuchung der insgesamt vier 16 bis 18 Jahre alten Jugendlichen aus Werl wurden weitere, kleinere Mengen Marihuana aufgefunden und sichergestellt.

Mindestlohn nicht eingehalten

Außerdem führte der Zoll am zweiten Kirmestag eine Razzia durch. Laut einer Sprecherin des Hauptzollamtes in Bielefeld, gibt es unter 400 überprüften Schaustellern, mehr als 30 Verdachtsfälle auf Schwarzarbeit sowie illegale Beschäftigung und mehrere Verstöße gegen den Mindestlohn.

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