Betriebshof

Finanzlage des Warsteiner Betriebshofs trotz Verlust solide

Der Betriebshof der Stadt Warstein erweiterte 2017 seinen Fuhrpark, dieser Bagger gehört schon länger dazu.

Der Betriebshof der Stadt Warstein erweiterte 2017 seinen Fuhrpark, dieser Bagger gehört schon länger dazu.

Foto: Manfred Böckmann

Warstein.   Der Betriebshof der Stadt Warstein schloss der Geschäftsjahr 2017 mit einem Minus ab. Doch das soll sich in den kommenden Jahren auszahlen.

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Eine „sehr solide Finanzierung“ bescheinigt Wirtschaftsprüfer Rainard Lüke dem städtischen Betriebshof. Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung, die als Regiebetrieb künftig wieder in die Kernverwaltung integriert werden soll, schloss das Geschäftsjahr 2017 zwar mit einem Fehlbetrag von 70 000 Euro ab, doch investierte dabei auch stark in die Ausstattung.

„Und es ist ja gar nicht das Ziel des Betriebshofs, Gewinne zu erzielen, sondern der Stadt die Leistungen möglichst günstig anzubieten“, erklärte Lüke. Der Bauausschuss erteilte Betriebshofleiter Markus Teutenberg daraufhin am Dienstag einstimmig Entlastung.

Anschaffungen sollen sich auszahlen

Investitionen in Höhe von 600 000 Euro standen im vergangenen Jahr Abschreibungen von nur 200 000 Euro gegenüber, hatte der Wirtschaftsprüfer zuvor in seinem Bericht aufgezeigt. Unter anderem wurde ein neuer Lkw-Kipper mit Kran für 174 000 Euro, ein Mehrzweckfahrzeug für 88 000 Euro sowie ein Unimog für 73 000 Euro angeschafft. Auch die neue Urnenwand auf dem Friedhof in Warstein im Wert von knapp 48 000 Euro fällt hierbei ins Gewicht.

In den nächsten Jahren sollen sich diese Investitionen auszahlen – auch in der Gewinn- und Verlustrechnung: Für 2018 rechnet die Betriebshofleitung mit einem Überschuss von 65 000 Euro, im Jahr 2019 mit einem Plus von 61 000 Euro.

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