Tennis

French Open: Jan-Lennard Struff zieht in dritte Runde ein

Jan-Lennard Struff bei den French Open: In der zweiten Runde traf er auf Radu Albot aus Moldawien.

Jan-Lennard Struff bei den French Open: In der zweiten Runde traf er auf Radu Albot aus Moldawien.

Foto: Clive Brunskill/Getty

Warstein/Paris.   Tennisprofi Jan-Lennard Struff aus Warstein hat seine Siegesserie bei den French Open fortgesetzt. Das Match gegen Radu Albot war hart umkämpft.

Tennisprofi Jan-Lennard Struff aus Warstein beweist weiter seine gute Form: In der zweiten Runde der French Open gewann er am Donnerstag gegen Radu Albot aus Moldawien mit 7:6 (7:2), 7:6 (7:3), 6:7 (4:7), 6:2 nach vier Sätzen.

Ein Start nach Maß war dem Warsteiner gelungen. Beim ersten Aufschlagspiel gelang seinem moldawischen Konkurrenten, der in der Weltrangliste vier Plätze vor Struff steht, nicht ein einziger Return. Auch anschließend hatten die beiden Spieler meist keine Mühe, den eigenen Aufschlag durchzubringen. Erst beim Stand von 4:4 bekam Struff zum ersten Mal Probleme. Er kam kaum aus der Defensive heraus und gab das Spiel ab. Den Satzverlust vor Augen erhöhte er das Tempo, kam nach 15:30-Rückstand zurück und holte sich das Re-Break zum 5:5.

Warsteiner im Tie-Break nervenstark

Kurz vor der Entscheidung im ersten Satz entwickelte sich ein munteres Hin und Her. Erst legte Struff wieder vor, indem er sich das Spiel – über Einstand – zum 6:5 sicherte. Anschließend musste auch Radu Albot über Einstand gehen, konnte aber wieder ausgleichen. Im folgenden Tie-Break ließ Jan-Lennard Struff dann zwar gleich zu Beginn ein Mini-Break gegen sich zu, zeigte dann aber sein bestes Tennis: Mit 7:2 gewann der Warsteiner den Tie-Break und damit den ersten Satz.

Auf ein schnelles Break setzte Jan-Lennard Struff im zweiten Satz. Nach vier Breakbällen ging er durch einen Doppelfehler seines Gegners mit 1:0 in Führung. Umgekehrt musste er im zweiten Spiel einen Breakball gegen sich abwehren, brachte seinen Aufschlag dann aber doch noch durch. Bei 2:0-Führung hatte Struff nun die Möglichkeit, den Satz frühzeitig auf seine Seite zu ziehen. Er sicherte sich zwei Breakbälle, konnte den Sack aber nicht zumachen.

Umkämpfter zweiter Satz auch im Tie-Break

Es entwickelte sich ein umkämpfter zweiter Satz mit Chancen auf beiden Seiten. Beim Stand von 5:4 ließ Jan-Lennard Struff jedoch ein unglückliches Break zu, sein sonst so sicherer Aufschlag kam nicht mehr. Der Deutsche rettete sich in den Tie-Break und bewies dort abermals Nervenstärke. Mit 7:3 im Tie-Break sicherte er sich auch den zweiten Satz.

Eng ging es auch im dritten Satz zu. Die Spieler brachten ihre Aufschlagspiele längst nicht mehr so souverän durch wie noch zu Beginn des Matches. Entsprechend gab Jan-Lennard Struff beim Stand von 3:3 erstmals an diesem Tag ein eigenes Aufschlagspiel aus der Hand, revanchierte sich direkt im Anschluss aber mit dem Re-Break zum 4:4.

Starker Start in den vierten Satz

Mit 6:6 ging es anschließend in den dritten Tie-Break, in den dieses Mal Albot besser startete. Zwar kam Jan-Lennard Struff auf 3:4 und 4:5 heran, doch einholen konnte er den Vorsprung nicht mehr. Mit 7:4 holte der Moldauer den Tie-Break und zwang den Warsteiner damit in den vierten Satz.

Der 29-Jährige packte sein bestes Tennis aus. In umkämpften Ballwechseln erarbeitete er sich zwei Breaks, während er sein eigenes Aufschlagspiel durchbrachte. Erst beim Stand von 4:0 gelang auch Radu Albot sein erstes Spiel. Doch Struff ließ sich nicht mehr aus der Ruhe bringen - und gewann auch den vierten Satz mit 6:2.

„Ich bin total happy“, sagte er nach dem Spiel im Interview bei Eurosport. In der Runde der letzten 32 trifft der Warsteiner nun auf Borna Coric aus Kroatien.

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