Brauerei wird nach Jahren rehabilitiert

Ganz perfide PR-Methode

Foto: WP

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Warstein. Sechzehn lange Jahre hat es gedauert, bis die Warsteiner Brauerei nach den Vorwürfen, die Familie Cramer unterstütze die Scientology Sekte, rehabilitiert wird.

Das bekanntermaßen kritische NDR-Medienmagazin „Zapp” hat sich in dieser Woche mit den dubiosen Machenschaften „perfider PR-Berater” beschäftigt und hat die „Rufmord-Kampagne”, der die Brauerei 1994 zum Opfer gefallen ist, zum Anlass genommen, aufzuzeigen, wie schmutzig dieses Geschäft ist.

Außendienst-Mitarbeiter der Brauerei waren 1994 zunächst im norddeutschen Raum auf den Scientology-Vorwurf angesprochen worden. Rasend schnell haben sich die Gerüchte damals verselbstständigt.

In dem 14 Minuten langen TV-Beitrag äußerst sich dazu auch Brauerei-Sprecher Stefan Leppin: „Man bekommt mit, wie solche Gerüchte mit einer Schnelligkeit von einer geografischen Region zu anderen wandern.”

Der TV-Beitrag sieht einen direkten Zusammenhang mit den Scientology-Gerüchten und den Umsatz-Einbußen in den Folgejahren: „Man kann vermuten, dass ein System dahintersteckt.” Die Warsteiner hat sich damals mit teuren Image-Anzeigen gegen diese Kampagne gewehrt. Was wenig Wirkung gezeigt hat. „Die Wirkung des bösen Gerüchts blieb verheerend”, formuliert der „Zapp”-Beitrag deutlich.

Die Brauerei empfiehlt ihren Mitarbeitern - speziell im Außendienst - den Sendebeitrag von „Zapp”zu nutzen, um „eine gewisse Versachlichung der weiterhin kursierenden Gerüchte über unser Unternehmen zu erreichen.”

www3.ndr.de/sendungen/zapp/archiv/medien_wirtschaft/prberater102.html

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